Erneuerbare Energien allgemein

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von M3-75 » 2. Jan 2018, 10:16

Warum kriegen es die Niederländer und Frankreich hin, den Strom für 3.2€/MWh netzentgeld an den Endverbraucher zu bringen und wir nicht?
 
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 2. Jan 2018, 10:49

Danke @KaJu,
ich hatte die gleichen Gedanken.

Schau mal hier auf die letzte Seite

@Topic:

BDEW - Starkes Wachstum der erneuerbaren Energien
Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung Deutschlands ist erneut stark gewachsen. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stieg ihr Beitrag zum Erzeugungsmix 2017 um vier Prozentpunkte auf insgesamt 33,1 Prozent (2016: 29,0 Prozent). Der Anteil des in Stein- und Braunkohlekraftwerken erzeugten Stroms hingegen sank auf 37,0 Prozent (2016: 40,3 %). Erneut gestiegen ist der Einsatz von Erdgas: 13,1 Prozent des erzeugten Stroms stammt aus Gaskraftwerken (2016: 12,5 %). Kernenergie steuerte 11,6 Prozent (2016: 13,0 %) bei, sonstige Anlagen (u.a. Pumpspeicher- und Heizölkraftwerke) unverändert 5,1 Prozent.


Dazu eine Grafik von Heise.de

Bild

Der Stromverbrauch ist nach ersten BDEW-Schätzungen in diesem Jahr um 0,8 Prozent auf 557,6 Milliarden Kilowattstunden (2016: 552,9 Mrd. kWh) gestiegen. Dies ist vor allem auf witterungsbedingte Einflüsse zu Beginn des Jahres und auf die positive konjunkturelle Entwicklung zurückzuführen.


654 Mrd kWh wurden produziert (Bruttostromerzeugung)
557 Mrd kWh wurden verbraucht (Nettostromverbrauch)
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von egn » 2. Jan 2018, 10:56

DerSchwabe hat geschrieben:un genau deshalb benötigen wir Speicher.
Speicher um die benötigte Regelenergie liefern zu können und die nicht planbaren Spitzen un den Liefermengen der PV Anlagen und Windenergie zu speichern anstatt abzuregeln. Und wieder zu verbrauchen wenn es notwendig ist.


Du verwechselst Strommarkt mit Regelenergiemarkt.

Natürlich kann man im Regelenergiemarkt auch EE mit Speicher einsetzen. Sie sind aber keine Voraussetzung.

Im nächsten Schritt können dann die Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke abgeschaltet werden.
...in dieser Reihenfolge.


Um Kohle- und Gaskraftwerke abschalten zu können braucht man in erster Linie Langzeitspeicher, solch gibt es aber nicht wirklich. Deshalb sieht die Strategie anders aus. Die EE produzieren was sie können. Die Residuallast wird durch die konventionellen Kraftwerke gedeckt. Diese müssen aber bis auf 0 abregelbar sein. Kohlekraftwerke sind dazu nicht geeignet. Erst wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt mehr EE produziert wird als verbrsucht muss man über Speicher nachdenken. Dies werden aber auch erst mal nur Tagesspeicher sein.

Ohne Speicher kommst du nicht über eine Nacht in der kein Wind weht. (Um wieder auf ein Stammtischniveau runterzukommen... :-) )


Das ist aber erst in Jahrzehnten relevant. Heute sind solche Speicher reine Geld- und Energieverschwendung.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von KaJu74 » 2. Jan 2018, 11:18

SRAM hat geschrieben:@KaJu:

aus der sogenannten Studie:

Die FÖS-Studie zeigt, dass in Deutschland die fossilen Subventionen vor allem in den Verkehr fließen. Es seien jährlich 28,5 Milliarden Euro. Mit knapp acht Milliarden Euro sei die künstliche Verbilligung von Diesel der größte Posten. Mit 7,5 Milliarden Euro folge die Steuerbefreiung von Flugbenzin. Die Entfernungspauschale werde mit gut fünf Milliarden, die Mehrwertsteuerbefreiung für internationale Flüge mit 4,4 Milliarden und das Dienstwagen-Privileg mit drei Milliarden Euro gefördert.


Ich halte es für einen großen Unterschied, ob man den Bürger wie beim Diesel etwas weniger mit Steuern abzockt oder ihm die Kosten für die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes wenigstens zum Teil als "Betriebsausgabe" anrechnet, oder ihn wie bei der EEG Abgabe zusätzlich belastet.

Gruß SRAM
Um darauf nochmals zurück zu kommen.

Bei den nicht regenerativen Stromerzeugungen fallen, wie bereits von mir belegt, Mrd. an Förderungen an, die die EE Förderungen deutlich übersteigen.
https://www.pv-magazine.de/2013/08/19/d ... -und-atom/
So hätten die versteckten Kosten für Atom, Kohle und Erdgas bei 40,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gelegen. Die EEG-Umlage habe sich 2012 auf rund 17 Milliarden Euro summiert.
2013: 40,3 Mrd. vs. 17 Mrd.
Bei den versteckten Kosten für Atom und Kohle sind laut Studie staatliche Förderungen wie Finanzhilfen und Steuervergünstigungen sowie externe Kosten der einzelnen Energieträger für Klimaschäden oder Folgekosten eines nuklearen Unfalls enthalten.
Dabei gebe es insbesondere bei der Atomenergie einen hohen Anteil Forschungsförderung, wie etwa für die Stilllegung und den Rückbau von Forschungsreaktoren sowie für die Endlagersuche.
Bei der Steinkohle gibt es spezielle Absatzbeihilfen und bei der Braunkohle schlugen als Finanzhilfen besonders die Sanierung der Bergbaugebiete zu Buche. Alle konventionellen Energieträger erhielten zudem Vergünstigungen bei der Energiesteuer und Kohle sei von Förderabgaben befreit.

Bei Braunkohle hätten diese externen Kosten bei insgesamt 13,9 Milliarden Euro, bei Steinkohle bei 12,4 Millionen Euro, bei Atomkraft bei 11,0 Milliarden Euro und bei Erdgas bei 3,0 Milliarden Euro gelegen.
Schafft erst mal die Subventionen für den Dreckigen Strom ab, dann haben wir mehr als genug Geld für den Ausbau der Stromtrassen und Speicher.
Wenn diese Zusatzkosten aber wie im Fall der EEG-Umlage transparent gemacht und auf die Verbraucher verteilt würden, ergebe sich für 2012 ein Wert von 10,2 Cent je Kilowattstunde, so das Ergebnis der Studie. Die EEG-Umlage liegt aktuell bei 5,277 Cent je Kilowattstunde.
Rund doppelt so viel Subvention für fossilen Strom im Vergleich zum regenerativen Strom

Und was die Erzeugungskosten angeht:
Das FÖS hat auch die absoluten externen Kosten der Stromproduktion ermittelt und verglichen. Den höchsten Wert erreicht demnach die Atomkraft mit einer Bandbreite zwischen 10,7 und 34 Cent je Kilowattstunde. Die Braunkohle komme auf 10,7 Cent je Kilowattstunde und die Steinkohle auf 8,9 Cent je Kilowattstunde. Die absoluten externen Kosten bei Erdgas liegen laut Studie bei 4.9 Cent je Kilowattstunde. Demgegenüber haben die Erneuerbaren mit 0,2 Cent je Kilowattstunde für Wasser, 0,3 Cent je Kilowattstunde für Wind und 1,2 Cent je Kilowattstunde für Photovoltaik kaum externe Kosten.
Atomkraft: zwischen 10,7 und 34 Cent je Kilowattstunde
Braunkohle: 10,7 Cent je Kilowattstunde
Steinkohle: 8,9 Cent je Kilowattstunde
Erdgas: 4.9 Cent je Kilowattstunde
Wasserkraft: 0,2 Cent je Kilowattstunde
Windkraft: 0,3 Cent je Kilowattstunde
Photovoltaik: 1,2 Cent je Kilowattstunde

Und da sollen wirklich noch Kohle und Atommeiler aufgebaut werden? Wie dämlich ist das denn?

Was aber noch ignoriert wird sind die Folgekosten der nicht regenerativen Stromerzeugungen!
Lagerung Atommüll:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 16192.html
Die Energieerzeuger könnten sich für läppische 23,342 Milliarden Euro freikaufen und machen es scheinbar nicht mal.
Was glaubst du, wie hoch die Kosten für Uran238 ist, was eine Halbwertzeit von 4,5 Mrd. Jahren hat!

Folgen der Bergbaus:
https://www.welt.de/regionales/duesseld ... ucken.html
Für Präventivmaßnahmen hat die Bezirksregierung 2011 und 2012 rund 3,1 Millionen Euro ausgegeben, um Schächte und Stollen einsturzsicher zu machen.

RWE weist in seiner Bilanz 2,9 Milliarden Euro bergbaubedingte Rückstellungen aus. Wie viel davon für Folgekosten des Steinkohle- und des noch laufenden Braunkohleabbaus kalkuliert ist, legt der Konzern allerdings nicht offen. In RWE-Verantwortung liegen etwa 1900 Schächte aus alten Zeiten. „Taucht irgendwo ein Tagesbruch auf, sorgen wir dafür, dass er beseitigt wird“, sagt RWE-Sprecherin Julika Gang. Auch präventiv werde überprüft, ob es durch Bewegung in der Tiefe Veränderungen an der Tagesoberfläche gebe.


http://www.deutschlandfunk.de/bergbau-m ... e_id=78715
Bergbaubedingte Erdstöße und Kleinbeben können Häuser und ganze Dörfer in Mitleidenschaft ziehen. Dafür können Hauseigentümer Entschädigung bekommen, entschied das Landgericht in Saarbrücken. Es hatte einen Streitfall zwischen dem Bergbaukonzern RAG und einem saarländischen Betroffenen vorliegen.


https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... uhrgebiet/
Das Ruhrgebiet muss dauerhaft vor der Überflutung geschützt werden. Denn infolge des Bergbaus sind große Gebiete um bis zu 30 Meter abgesackt. Auch das Grubenwasser muss zum Schutz des Grundwassers bis in alle Ewigkeit abgepumpt werden. Die Kosten liegen bei mehr als hundert Millionen Euro pro Jahr.

Mit der Bewältigung der Ewigkeitsaufgaben im Zusammenhang mit dem Steinkohlenbergbau hat die Politik die RAG-Stiftung beauftragt, die von der verursachenden Industrie finanziert wird. Auch wenn der Bergbau endet, wird die Industrie die Kosten der Ewigkeitsaufgaben übernehmen.

Die Stiftung benötigt hierfür ab 2019 voraussichtlich ein Vermögen von rund 14,3 Milliarden Euro.

Aber darüber redet ja kein Mensch.
Nur über den Zappelstrom.
Gruß Karsten

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von KaJu74 » 2. Jan 2018, 11:22

Bones hat geschrieben:654 Mrd kWh wurden produziert (Bruttostromerzeugung)
557 Mrd kWh wurden verbraucht (Nettostromverbrauch)

@Bones
Danke für diese Zahlen:

Also sind es 2017 sogar 97 TWh die exportiert wurden!
Gruß Karsten

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 2. Jan 2018, 11:40

Ich glaube, Du begehst jetzt auch meinen immer wieder aufkommenden Fehler.
Bruttostromerzeugung mit Nettostromverbrauch vergleichen passt nicht ganz.
Das überliest man manchmal bzw. die durchs Netz geisternden Zahlen sind nicht immer korrekt aufgeschlüsselt.

Wenn man den BDEW-Zahlen glauben will (siehe meinen Link, letzte Seite) ist der Export ~ 50,4 Mrd kWh
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von SLAM » 2. Jan 2018, 12:21

Also sind es 2017 sogar 97 TWh die exportiert wurden!


.....und Netzverluste fallen vom Himmel ;)


Gruß SLAM
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Dringi » 2. Jan 2018, 12:27

Bruttostromerzeugung bedeutet, dass der gesamte produzierte Strom inkl. Eigenverbrauch, Verlusten etc. benannt wird.
Nettostromproduktion bzw. Nettostromverbrauch ist der Strom der real für den Endkunden zum Verbrauch zur Verfügung steht.

Ist so wie Bruttolohn und Nettolohn: Auch wenn Du 2000 Euro Brutto hast, stehen Dir im Endeffekt auch nur 1.000 Euro nach Abzügen zum Verbrauch zur Verfügung.

Was der BDEW macht ist recht geschickt mit dem Bruttostromverbrauch: Da Großkraftwerke von sich aus einen sehr hohen Eigenstromverbrauch haben, während dezentrale Erneuerbare einen vergleichsweise geringen Eigenverbrauch haben, werden so die hohen Eigenstromverbräuche der Großkraftwerke kaschiert und gleichzeitig der Umfang der erneuerbaren Stromproduktion kleingerechnet.

Aus Wikipedia:
Der elektrische Eigenbedarf ist je nach Kraftwerkstyp verschieden. Bei Kohlekraftwerken liegt er zwischen 4 % und 10 %, bei Kernkraftwerken zwischen 5 % und 16 %. Dabei sind die kleineren Werte bei größeren Kraftwerken typisch. Kleinere Dieselkraftanlagen haben einen Eigenbedarf von 3 % bis 5 %, größere Dieselkraftanlagen hingegen bis zu 8 %. Wasserkraftwerke und Gasturbinenkraftwerke weisen einen sehr geringen Eigenbedarf von rund 1 % auf – diese Kraftwerke kommen daher unter Umständen ohne eigene Mittelspannungsebene aus. Noch etwas niedriger liegt der Eigenbedarf bei Windkraftanlagen, wo der Eigenbedarf etwa 0,35 bis 0,5 % der produzierten elektrischen Energie ausmacht.


Heisst im Klartext: Allein dadurch, dass man alle Großkraftwerke abschaltet würde man zw. 3% und 15% Strom sparen, wenn man 1% Eigenbedarf für die Erneuerbaren annimmt.
Zuletzt geändert von Dringi am 2. Jan 2018, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von KaJu74 » 2. Jan 2018, 12:31

SRAM hat geschrieben:
Also sind es 2017 sogar 97 TWh die exportiert wurden!


.....und Netzverluste fallen vom Himmel ;)


Gruß SRAM

Nein, aber 47 TWh verliert man durch Eigenverbrauch, Verlusten etc.
Auch nicht ganz unwichtig. Und immerhin über 7%.

Du du weiterhin nicht für nötig erachtest, auf unsere persönlichen Fragen einzugehen, ist es für mich klar, dass du SRAM bist. Ist aber meine persönliche Meinung.
Gruß Karsten

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von akoehler » 2. Jan 2018, 14:36

KaJu74 hat geschrieben:
akoehler hat geschrieben:35 Mrd fuer Strom den der Stromkunde nicht haben kann wann er den will sondern der halt vielleicht verfuegbar ist vielleicht auch nicht.
und 46 Mrd fuer eine viele groessere Menge Strom den der Stromkunde haben kann wann immer er den braucht und nutzen will oder muss.
Viel größere? EE hat 2017 bereits 38,5% erreicht.
https://energy-charts.de/ren_share_de.h ... l&year=all
Wenn man jetzt die Menge an Kohlestrom abzieht, die nur hergestellt wurde, weil die Kraftwerke durchlaufen sollen, wäre der anteil noch höher gewesen.
https://energy-charts.de/energy_pie_de.htm
2017:
337,17 TWh fossile Energieträger
210,69 TWh erneuerbare Energieträger.
Ich habe nur Zahlen für 2016 vom Export:
Von diesen wurden netto 53,7 TWh (ebenfalls ein Rekord) exportiert.

Ziehen wir diese von den 337,17 TWh ab, bleiben 283,47 TWh übrig.
Macht gesamt 494,17 TWH und somit einen Anteil der erneuerbaren Energien von 42%.

Und 100% der erneuerbaren Energien wurden genutzt, weil NIE mehr EE erzeugt wurde, als gebraucht wurde.
Glaubst Du tatsaechlich hier schreiben Leute, die nicht wissen dass Strom vor allem eine Eigenschaft haben muss damit er ueberhaupt einen Wert hat - er muss dann da sein, wenn man ihn nutzen will - ohne diese Eigenschaft ist er praktisch nichts wert und diese Eigenschaft fehlt einem Teil des EE Stroms natuerlich systembedingt.
Nenn mir einen Tag, wo zu viel EE vorhanden war, dann können wir gerne diskutieren.
So lange das nicht der Fall ist, kann/muss EE weiter ausgebaut werden, auch ohne Speicher.
Wenn mal zu viel EE vorhanden ist, sind Speicher sinnvoll.

@Mathie
Hatte ich hier schon verlinkt:
https://tff-forum.de/viewtopic.php?p=472033#p472033
und SRAM hier auch (allerdings über FAZ.net):
https://tff-forum.de/viewtopic.php?p=472338#p472338




Wieso sollte ich dir einen einen Tag nennen wo es zuviel EE-Strom gab um den geringen Wert des EE-Stroms zu belegen????
Solche Tage gab es sicher wenn man richtig rechnet siehe unten und nicht voellig falsch EE Produltion >Verbrauch rechnet. Man muss rechnen wann gilt EE Produktion > (Verbrauch-20GW).

Ob Strom wertvoll ist oder nicht ergibt sich allein daraus ist er lastfolgeabhaengig "on demand" erzeugbar.

EE Strom funktioniert nicht fuer sich alleine im Gegensatz zum thermisch erzeugten - er funktioniert nur wenn er die thermischen Stromerzeugung als Lueckenbuesser nutzen kann und dem Bereich die Kosten aufdruecken kann fuer diese Luckenbuesserfunktion.

Stromerzeugung die nicht funktioneirt ohne dass andere Systeme als Lueckenbusser dienen muessen ist nunmal im Sinne des Verbrauchers nichts was einen grossen Wert hat - wenn ueberhaupt einen.

Grob eine auf 175 TWh erhoehte technisch bedingte (und da die zuverlaessig sein muss thermische) Grundlast (aufs Jahr summiert) braucht man damit das Stromnetzwerk Deutschlands trotz der schwankenden EE Einspeisung nicht zusammenklappt davon geht halt ein Teil in den Export weil an einigen Tagen gilt EE-Erzeugung > (Verbrauch abzuegl techn. notwendiger Grundlast)

Die nicht lastfolgeabhaengig steuerbare EE Enspeisung bedingt technisch grob 20 GW konstante thermische - weil zuverlaessige - Grundlast. Und wer weiss in 2017 oder 2018 vielleicht schon 25 oder 30 - sicher steigend.
 
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