E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von trimaransegler » 2. Mai 2017, 17:56

Aderendhülsen wären schön :o
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von egn » 2. Mai 2017, 19:36

Das wird in der Gegend wo er sich befindet nicht so eng gesehen. :roll:
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von trimaransegler » 2. Mai 2017, 19:50

Hilft aber auf der ganzen Welt für guten Kontakt und gegen Überhitzung :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von egn » 2. Mai 2017, 19:54

Sie können ja mal in den Läden im Galatta Viertel nach welchen suchen. Aber ich glaube nicht dass sie dort welche finden.

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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von univ » 3. Mai 2017, 19:44

Super!
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von tornado7 » 3. Mai 2017, 21:33

Spannend! Ein richtiges Abenteuer habt ihr da unter die Räder genommen ;-)

Schmunzeln musste ich im Video bei "So richtig wissen wie man ein Reifen wechselt wissen wir nach wie vor nicht." Dann übt das doch mal Abends am Hotel, ich finde das gehört doch zur Vorbereitung dazu. Hier eine kleine Checkliste:

- Luftfahrwerk auf hoch und in ServiceMode (damit keine autom. Nachjustierung stattfindet, gefährlich)
- ggf. vorhandene Plastikabdeckungen der Schrauben abziehen (im Video sah ich, ihr habt welche drauf!)
- alle 5 Schrauben am Boden anlösen (1/2 Umdrehung)
- Fahrzeug aufbocken (4 gerippelte Stellen am Unterboden an den beiden Schwellern, evtl. Holz dazwischen)*
- Ziel: Rad ca. 5-10cm in der Luft
- Rad gerade abziehen und erst dann abstellen (Tipp: Fuss oder Stange drunter)
- reparieren (lassen)
- repariertes Rad / Ersatzrad drauf
- Schrauben gegenüberliegend anziehen (Pentagramm "zeichnen")
- zuerst leicht von Hand, dann mit 170 NM (oder einfach mittel-fest, das hielt früher auch so, keine Angst)
- nach ein paar Kilometer Schrauben kontrollieren / nachziehen

* in modernen Fahrzeugen, also auch im Tesla ist meist KEIN Wagenheber mehr dabei. Falls ihr noch einen kauft, hydraulisch wär gut, und drunterpassen muss er natürlich auch.
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von fabbec » 3. Mai 2017, 21:39

trimaransegler hat geschrieben:Hilft aber auf der ganzen Welt für guten Kontakt und gegen Überhitzung :D

Das ist ja noch ordentlich, da haben wir schlimmeres gesehen ;-)
Irgendwann geht es ohne Stecker weiter!
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von lausebengel » 8. Mai 2017, 00:09

Sehr ärgerlich: Unser Autopilot ist wieder kaputt! 2 Monate, nachdem er wegen des gleichen Fehlers schon einmal im SeC war (damals wurde "Kamera und Radar neu kalibriert...").
Wir sind in der Nordtürkei. Servicemitarbeiter am Telefon konnte sich dank funktionierendem 3G (ab Georgien wirds vermutlich nicht mehr gehen) noch die logs runterladen. Es hatte wieder stark geregnet (wie beim letzten Ausfall), sonst einfach wieder von einem Moment auf den anderen. Exakte Fehlermeldung: "Fahrassistenzsysteme nicht verfügbar. Falls Fehler weiter besteht, Tesla Service kontaktieren". Ganz klein angedeutet (man muss genau hinschauen) sieht man beim Fahren eine aktivierte, sehr enge Fahrbahnbegrenzung in blau. Automatisches Fernlicht funktioniert auch nicht mehr. Ultraschallsensoren gehen noch, Radar und Kamera nicht mehr.
Ich werde alles geben, irgendeine Fernreparatur mit einem Techniker durchzuführen (das letzte mal musste angeblich auch nur neu kalibriert werden, was auch immer das heisst). Hat sonst noch jemand einen heissen Tipp? 20'000 km ohne Tempomat oder AP wären schon echt blöd.

In den letzten Tagen hatten wir viel Glück beim Laden: jedes zuerst angesteuerte Hotel zauberte irgendwoher 3-phasigen Strom. Einmal wurde extra noch die schon hängende, aber nicht verkabelte CEE16 klargemacht (natürlich ohne PE, das wird hier in der Türkei voll ignoriert). Ein anderes Mal musste die Küchenmaschine weichen, und wir konnten den klassischen türkischen Drehstomstecker (extra noch in Istanbul besorgt, absolutes Muss hier im Land, siehe unten) nutzen. Heute hat erst der dritte Anlauf geklappt (Hotel 1 war zu sehr zentral in der Stadt, Anfängerfehler, der uns immerhin mittlerweile schon bei der Ankunft auffällt; Hotel 2 nada, aber eine Shell-Tankstelle mit CEE32 daneben, die jedoch selbst mit gewunkenen Portmonnaie uns nicht ranlassen wollten; Hotel 3 hat uns aber sogar die nicht-öffentliche Hausgarage klargemacht, wieder türkischer Drehstomstecker).

2 interessante Beobachtungen:
  1. schon häufiger wurden wir von Rezeptionisten und -innen belehrt, dass sie "sowas" (= Elektroautos und -lademöglichkeiten) nicht in ihrem Land haben (Zitat, mehrmals schon: "No, we don't have that here in [Turkey/Bulgaria/etc]."*). Dabei arbeitet unser cheat sheet in Landessprache sogar auch und eindeutig mit Bildern von 3-phasigen Steckdosen. Merke: was im deutschsprachigen Raum schief läuft (nämlich die Falschwahrnehmung, für ein Elektroauto benötige man zwingend eine "spezielle Ladestation"), ist woanders nicht besser. Konsequenz: lange genug Insistieren. Jedes nicht superkleine Berghotel hat irgendwo 3-phasig. Es muss sich nur gut Ergeben mit Kabellänge und Parkplatz.
  2. (leicht dramatisierte Darstellung) Wir finden den Drehstrom inzwischen konsequent schneller als die eigenen Hotelangestellten. :D Meine Freundin und ich machen uns schon ein Spiel raus: zusammen gehts zur Rezeption. Wenn Zimmer zu akzeptablem Preis verfügbar, fragt sie (Frauen kann man eine Bitte schlechter ausschlagen) mit cheat sheet (ich winke dann in Hintergrund mit dem Stecker) nach Lademöglichkeit. In der Regel setzt das erst einmal alle möglichen Sonderprozesse in Gang (immer wird irgendwo irgendwer angerufen), während denen ich mich davonschleiche und Hintereingänge, Garagen, Flutlichtstromversorgungen und andere Stromkabel inspiziere (sofern das noch nicht bei der Einfahrt auf den Hof erfolgt ist). Wenn ich zurückkomme, kann ich die dann meist schon versammelten "Manager", Techniker und sonstwie Wichtigen bitten, unser Kabel hier oder dort entlang zu verlegen, denn dahinter würde sich sicherlich für uns passender Strom befinden. Etwas Vorpreschen ist gutes signaling auf mehreren Ebenen: es ist uns wichtig, wir haben es eilig, wir wissen Bescheid, wir machen das nicht zum ersten Mal.

Wenns gut geht, fahren wir morgen nach Georgien. Dort zieht socar (Tankstelle) angeblich im grösseren Stil Typ 2 neben den Fossilzapfsäulen auf. Wenn sich dieses Gerücht bewahrheitet, werden wir nur schon aus Prinzip an jeder zutreffenden socar halten und freudestrahlend ein paar Minuten laden. Die Fotos bekommen Aral Deutschland, Migrol Schweiz und wie sie alle heissen (weiss das hier überhaupt noch jemand?) dann auf die Facebook-Wall :)

IMG_1131.JPG


* "Und wie, denken Sie bitteschön, sind wir bis zu Ihnen so weit gekommen?", schiesst es mir dann jedes Mal durch den Kopf.
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von fabbec » 8. Mai 2017, 00:27

Euer Leben wird nach der Tour nie wieder normal sein! :-)
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von tornado7 » 8. Mai 2017, 00:31

Wie gerne würde ich trotz allem mit euch tauschen! :D

Was spricht eigentlich dagegen, statt vorzu Adapter zu kaufen und zu konfektionieren, einfach handelsübliche Bananenstecker oder etwas in der Art direkt in die Dosen zu stecken? Ich meine, die Belegung muss ja sowieso bekannt sein und die Stifte der meisten Stecker sind ähnlich dick.
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