Lesch redet Klartext zum Klimawandel: Es reicht!

Sonstige Beiträge...

Elon Musk: Massive CO2 Steuer

von founder » 22. Nov 2016, 08:28

Dezu passt mein letzer Newsletter 25 Jahre PEGE

Und gestern wurde ich eingeladen irgendeine Klimaschutz Jammerei auf Facebook zu kommentieren:

Wo ist der Unterschied zwischen Klimawandelleugneren und den Club-of Rome?

Rund um den Klimawandel hat sich ein Bereich "geschützter Werkstätten" gebildet, die vom angeblichen Kampf gegen den Klimawandel profitieren, die aber in Wirklichkeit extrem wirkungslos und unnützt sind.

Inzwischen halte ich es für sehr positiv, wenn Donald Trump diesen geschützten Werkstätten die Förderung entzieht.

Echte wirksame Maßnahmen sind nur vom Kapitalismus zu erwarten, wenn das Steuersystem systematisch auf
Ressorucenbesteuerung und Flächenbesteuerung mit Freibeträgen umgestellt wird.

Nur die geballte Kreativität und Gier des Kapitalismus, wenn CO2 Emission plötzlich 200 EUR pro Tonne an Steuerzahlung kostet, im Stufenplan die nächste Erhöhung absehbar ist, kann den Klimawandel wirksam begegnen und dabei so nebenbei weltweiten Wohlstand schaffen.
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Überbevölkerung ist 100 Milliarden

von founder » 22. Nov 2016, 08:38

Snuups hat geschrieben:Das primäre Problem ist die Überbevölkerung. So lange man das nich an geht ist der Rest überflüssig.


Welche Überbevölkerung? Dieser Planet kann mit ordentlicher Einteilung der Ressorucen auch 100 Milliarden ernähren,
wäre dann ungemütlich eng, aber es ginge.

Die Idee von der Überbevölkerung ist auch ein Werk von der Weltuntergangssekte "Grenzen des Wachstums",
deren Jünger alles daran setzen die Prophezeiungen ihres Gurus zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung zu machen.

Die Endlösung dieser Menschenfeinde "Gesunde Planeten haben keine Menschen".
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Der Fußabdruck - Dichtung und Wahrheit

von founder » 22. Nov 2016, 08:45

Adastramos hat geschrieben:Eim Problem der Überbevölkerung sehe ich aktuell nicht, da genau die Länder, in denen die Geburtenrate hoch ist, auch meist diejenigen sind, die als Brücken- oder Drittweltländer gelten.

Das Aufbrauchen von Ressourcen und die Anzahl an Erden (Erdüberlastungtag), die man bräuchte, sind bei uns im industrialisierten Bereich weit größer, als in Bangladesch oder einem zentralafrikanischen Land, selbst Indien ist "sparsamer" als die Schweiz.

Quelle: http://www.overshootday.org/portfolio/creditor-debtor/

Alles Gute!


Das ist Propaganda der Weltuntergangsseke "Grenzen des Wachstums".

Dieser sogenannte Fußabdruck ist nur die Fläche der Nutzpflanze und die Fläche des theoretisch notwendigen Waldes, des theoretisch nötig wäre das CO2 zu absorbieren.

Wenn man alles mit erneuerbarer Energie herstellt und betreibt bleibt vom Fußabdruck nur die Fläche der Nutzpflanzen übrig.

Um weiterhin Predigten für "Sparen Einschräönken Verzichten" halten zu können beginnt auch jede Messe dieser Sekte mit
"Und Dennis meadows hat wieder betont, es kann keine nahchaltige Wirtschaft geben".

Damit ist das Leugnen der Möglichkeiten von erneuerbarer Energie und Recycling gemeint.
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Re: Lesch redet Klartext zum Klimawandel: Es reicht!

von Niubie » 22. Nov 2016, 08:45

Tut mir leid, aber heutzutage muss man Unfug beim Namen nennen: "Überbevölkerung" ist das Argument der Egoisten und Ignoranten - es ist wissenschaftlich unhaltbar. Bitte den Lesch nochmal gucken und über die Effizienz westlicher Ernährung informieren. Ich bin es satt, Ausflüchte und Ausreden gelten zu lassen und gerade Überbevölkerung ist so falsch und ausflüchtend wie sonst nichts. Wie ift hört man das im näheren Umfeld? Und dann wird das Argument auch noch geadelt, indem man es als "politisch inkorrekt" klassifiziert. Dadurch wird es plötzlich "wahrer", weil "tja, was man nicht aussprechen darf, ist oft sehr wahr..." Unfug hoch drei! Reine Ablenkung von der eigenen Verantwortung!

Hier ein bisschen Lesestoff:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/f ... ressourcen

http://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Pu ... um_web.pdf

Kurzum: Für die Produktion von 1kg Rindfleisch (drei große Rindersteaks) verbraucht die Agrarindustrie 15000 Liter Wasser (75 Badewannen!) und ca. 40 m2 Fläche. Für 1kg Kartoffeln benötigt man nur 100 Liter Wasser (Faktor 150!) und 0,25m2 Fläche (Faktor 160!). Selbst wenn man die Kalorienebene vergleicht (man braucht etwa doppelt so viel Kartoffelgewicht um den Kalorienvorteil von Fleisch wett zu machen, also immernoch Faktor 75/80), wird einem klar, dass die Fleischproduktion das Kernproblem Nr. 1 ist, wenn es um die Ernährung der Welt geht. Wenn wir alle nur noch Gemüse essen würden (ja, man kann alle notwendigen Nährstoffe aus einer Vielzahl von Gemüse- und Getreidesorten aufnehmen), könnte die Welt auch locker 10 oder 15 Milliarden Menschen vertragen. Und wir hätten nicht diese riesigen Methanemissionen, die Lesch in seinem Vortrag meint, die unser Klima mit aufheizt - mindestens so stark wie alle menschgemachten CO2-Emissionen zusammen.
 
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Wohlstand

von founder » 22. Nov 2016, 08:51

tornado7 hat geschrieben:Die Stellschraube für die Überbevölkerung heisst "Kindersterblichkeit": https://www.ted.com/talks/hans_rosling_ ... anguage=de


Die Stellschraube heißt Wohlstand und Bildung.

Bereits 1992 schrieb ich in meinem ersten Buch "Aufstieg zum Solarzeitalter", dass nur Wohlstand die Bevölkerungsexplosion stoppen kann,
dieser Wohlstand aber nur mit erneuerbarer Energie möglich sei, weil für einen weltweiten Wohlstand die fossile Energie bei weitem nicht ausreicht.
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Re: Lesch redet Klartext zum Klimawandel: Es reicht!

von jonn68 » 22. Nov 2016, 09:00

Niubie hat geschrieben:Tut mir leid, aber heutzutage muss man Unfug beim Namen nennen: "Überbevölkerung" ist das Argument der Egoisten und Ignoranten - es ist wissenschaftlich unhaltbar. Bitte den Lesch nochmal gucken und über die Effizienz westlicher Ernährung informieren. Ich bin es satt, Ausflüchte und Ausreden gelten zu lassen und gerade Überbevölkerung ist so falsch und ausflüchtend wie sonst nichts. Wie ift hört man das im näheren Umfeld? Und dann wird das Argument auch noch geadelt, indem man es als "politisch inkorrekt" klassifiziert. Dadurch wird es plötzlich "wahrer", weil "tja, was man nicht aussprechen darf, ist oft sehr wahr..." Unfug hoch drei! Reine Ablenkung von der eigenen Verantwortung!

Hier ein bisschen Lesestoff:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/f ... ressourcen

http://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Pu ... um_web.pdf

Kurzum: Für die Produktion von 1kg Rindfleisch (drei große Rindersteaks) verbraucht die Agrarindustrie 15000 Liter Wasser (75 Badewannen!) und ca. 40 m2 Fläche. Für 1kg Kartoffeln benötigt man nur 100 Liter Wasser (Faktor 150!) und 0,25m2 Fläche (Faktor 160!). Selbst wenn man die Kalorienebene vergleicht (man braucht etwa doppelt so viel Kartoffelgewicht um den Kalorienvorteil von Fleisch wett zu machen, also immernoch Faktor 75/80), wird einem klar, dass die Fleischproduktion das Kernproblem Nr. 1 ist, wenn es um die Ernährung der Welt geht. Wenn wir alle nur noch Gemüse essen würden (ja, man kann alle notwendigen Nährstoffe aus einer Vielzahl von Gemüse- und Getreidesorten aufnehmen), könnte die Welt auch locker 10 oder 15 Milliarden Menschen vertragen. Und wir hätten nicht diese riesigen Methanemissionen, die Lesch in seinem Vortrag meint, die unser Klima mit aufheizt - mindestens so stark wie alle menschgemachten CO2-Emissionen zusammen.


Alles sehr richtig, aber komplett auf Tierhaltung brauchen wir nicht verzichten, aber eine konsequent auf z.B. Demeter orientierte Haltung, würde das Problem deutlich minimieren, aber die Bevölkerung braucht ja XXL Schnitzel, jeden Tag Burger, etc... und ein Auto das stinkt und röhrt.

Wir müssen der Bevölkerung einfach auch klar machen, daß wir so nicht weiter leben können und dazu gehören einfach auch Verbote, Steuerbelastungen(klar angekündigt mit klaren Zielen und richtigen Kontrollen und Strafen), sonst haben unsere Kindern nicht mehr viel zu lachen.
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Aufkommensneutral

von founder » 22. Nov 2016, 09:16

jonn68 hat geschrieben:Alles sehr richtig, aber komplett auf Tierhaltung brauchen wir nicht verzichten, aber eine konsequent auf z.B. Demeter orientierte Haltung, würde das Problem deutlich minimieren, aber die Bevölkerung braucht ja XXL Schnitzel, jeden Tag Burger, etc... und ein Auto das stinkt und röhrt.

Wir müssen der Bevölkerung einfach auch klar machen, daß wir so nicht weiter leben können und dazu gehören einfach auch Verbote, Steuerbelastungen(klar angekündigt mit klaren Zielen und richtigen Kontrollen und Strafen), sonst haben unsere Kindern nicht mehr viel zu lachen.


Nein, wer das Wort "Steuerbelastung" sagt, hat schon verloren.
Siehe das Desaster mit den Grünen 1998, welche eine ökologische Steuerreformderart dilettantisch formulierten, dass beim Bürger nur eines ankam: "5 DM pro Liter Benzin, die Ökofaschisten wollen mir das Auto wegnehmen".

Daher hat jede Forderung zu neuen Steuern mit den Worten "Aufkommensneutral" zu beginnen.
Andere Belastungen werden abgebaut.

Siehe dazu die Formulierung von Investitionslawine lostreten - Wirtschaftsboom auslösen.
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Re: Lesch redet Klartext zum Klimawandel: Es reicht!

von AxelM » 22. Nov 2016, 11:53

Der Vortrag von Prof. Lesch war einer der besten zu dem Thema, den ich je gesehen habe, denn er bringt wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse mit den einfachen Wahrheiten ("die Natur kennt uns gar nicht") in den richtigen Zusammenhang (Stichworte Geld, Gier, Wirtschaft usw.), ist dabei noch unterhaltend und angenehm wenig belehrend.

Und macht (noch mehr) nachdenklich: Ich bin eigentlich kein Pessimist, aber mir fällt es zunehmend schwer, meinen Kindern (8 u. 10) gegenüber überzeugend zu wirken, wenn ich sage, dass sie keine Angst vor der Zukunft haben müssen... :|

Ein Grundproblem ist heute doch, dass es neben den Menschen, die noch nicht verstanden haben, was für Probleme auf uns zukommen (das kann man lösen durch Information und Bildung), viel zu viele gibt, die es zwar kapiert haben, denen es aber schlichtweg wurscht ist, da sie lieber ihre Lebenszeit subjektiv angenehm gestalten wollen, und denen egal ist, was nach ihnen kommt. Diese Menschen kann man nur zwingen, oder netter ausgedrückt, durch sanften Druck überzeugen, sich so zu verhalten, dass sie die natürlichen Resourcen schützen. Dazu muss langfristig alles, was dem abträglich ist, entsprechend eingepreist werden, denn Geld ist immer noch das Steuerungsmittel Nr. 1 der Gesellschaft, weil es funktioniert und auch wirklich jeder versteht. Eine CO2-Steuer (bzw. Steuer auf alle Emissionen klimaaktiver Gase) ist ein guter Anfang, aber bei der Landwirtschaft, Fischerei etc. muss auch was passieren.

Natürlich gibt es auch viele, die sich in ihrem Alltag schlichtweg nicht leisten können, sich ökologisch gesehen vorbildlich zu verhalten, da die "schlechten" Produkte einfach billiger sind. Auch hier bin ich bei Elon Musk: Den Raubbau an der Natur korrekt einpreisen, und es wird wie von Zauberhand irgendwann günstiger sein, sich nachhaltig zu verhalten. Auf Elektroautos und vor allem Tesla projiziert wären diese Fahrzeuge plötzlich relativ gesehen viel günstiger als Verbrenner, und zwar nicht erst mit den kommenden Massenmodellen.
Projekt "Erweiterter Routenplaner": viewtopic.php?f=26&t=16462
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Re: Lesch redet Klartext zum Klimawandel: Es reicht!

von jonn68 » 22. Nov 2016, 11:55

@founder

wie man das nennt, dafür sind die Marketingexperten dran :-) , aber es muß etwas gemacht werden.


PS : Und ich bin für 5€/l Diesel, da wären endlich die folgen Kosten für die Umweltverschmutzung eingepreist.
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Re: Überbevölkerung ist 100 Milliarden

von Snuups » 22. Nov 2016, 12:09

founder hat geschrieben:
Snuups hat geschrieben:Das primäre Problem ist die Überbevölkerung. So lange man das nich an geht ist der Rest überflüssig.


Welche Überbevölkerung? Dieser Planet kann mit ordentlicher Einteilung der Ressorucen auch 100 Milliarden ernähren,
wäre dann ungemütlich eng, aber es ginge.

Die Idee von der Überbevölkerung ist auch ein Werk von der Weltuntergangssekte "Grenzen des Wachstums",
deren Jünger alles daran setzen die Prophezeiungen ihres Gurus zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung zu machen.

Die Endlösung dieser Menschenfeinde "Gesunde Planeten haben keine Menschen".


Das ist hanebüchener Unsinn. Dieser Planet ist nicht in der Lage 100 Mrd. Menschen zu ernähren und beherbergen. Weltuntergangs Sekten gibt es wie Sand am Meer. Das Christentum ist ja einer der ganz grossen davon. Auch die phantasieren sich jede Menge Müll zusammen. Helfen tut das aber nicht.

Auch das ewige Wachstum ist ein Märchen.

Mit einer konstanten und günstig verteilten Weltbevölkerung können alle ein angenehmes und umweltfreundliches Leben führen. Mit viel Natur für Tiere und Pflanzen.

Heute klingt das nach einer unerreichbaren Utopie. Ich hoffe aber das der Weg dort hin geht.

jonn68 hat geschrieben:Und ich bin für 5€/l Diesel, da wären endlich die folgen Kosten für die Umweltverschmutzung eingepreist.


Benzin aber dann auch, denn das ist auch nicht so toll, auch wenn das gerade nicht so in der Kritik ist. Kommt aber noch. Das schöne daran ist das man mit den zusätzlichen 4 Euro schön Haushaltslöcher stopfen kann.
Liebe Grüsse
Snuups
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