E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von lausebengel » 21. Apr 2017, 11:28

Autobahn von Albanien in den Kosovo: Endlich wieder Zustände, bei denen man beim Fahren (meine Co-Pilotin sitzt am Steuer) schreiben kann.

Vor 5 Tagen haben wir Supercharger-Gebiet verlassen, seitdem durch Bosnien (Mostar und Sarajevo), Montenegro (Kolasin) und Albanien (Shkoder) gekommen.

Ladebilanz (und Anfängerfehler):
- Sarajevo: sehr freundliches Personal im Hotel Sarajevo. Ich hatte schon die 3-phasige Steckdose (das alte Format, für das leider nicht einmal mehr der lokale Obi einen Adapter hatte) aufgeschraubt, als mein Hotelfreund zurückkam und meinte, sein anderer Kollege hätte doch lieber noch mal die Chefin angerufen (= gepetzt), die Chefin rief die Besitzerin an (am Ostersonntag!), und die untersagte jede Ladung, da man nicht die Energiemengen nachprüfen könne. Meine Verweise auf das Protokoll vom NRGkick usw. liefen ins Leere, wenn die Inhaberin Nein sagt, wird da nicht mehr experimentiert.
Plugshare hat uns dann auf das Marriott-Hotel verwiesen. Weil wir dort nicht Gäste waren, durften wir an Typ 2 22kW gut 75 kWh pauschal für Euro 12 laden (zuvor sind wir noch an ein dubioses Paar geraten, die uns effektiv EUR 2 für 5 Minuten 11 kW abgeluchst haben -- klassische Anfänger-im-Stress-Situation).

--> Lektionen:
1. Anreize abgleichen! = nur zahlender Gast werden, wenn es auch Strom (gerne auch gegen faire Bezahlung) für uns gibt!
2. auf den Bauch hören = einfach abbrechen und weggehen, wenn man ein komisches Gefühl hat
3. immer die grossen Parkgaragen abchecken (sowohl im Obi als auch im Stadtzentrum gabs CEE32 in Hülle und Fülle)

Am nächsten Tag 6h Autofahrt und 7000m hoch, ca. 6000m runter mit einer Akkuladung nach Montenegro. Über 1h an der Grenze gewartet, sehr langsame Beamten. In Kolasin mit "Hilfe" der airbnb-Gastgeberin fürstliche EUR 0,35 / kWh bei einem Elektriker um die Ecke ausgehandelt. Wurde immer auf die so teuren (!) Stromkosten verwiesen, aber den echten kWh-Preis wollte niemand verraten. Das airbnb hat sich leider im ganzen sowieso als schlechte Wahl herausgestellt.

Grosses Problem am nächsten Tag: es schneite wie wild, und wir sassen in Montenegros Skigebiet auf 900 Meter über null mit Sommerreifen und ohne Ketten. Der Fahrversuch am Vormittag ist nach 10 Minuten kläglich gescheitert -- zum Glück, wie sich herausstellte, denn die Brücke der Strasse weiter unten im Tal hat Schaden genommen und wurde unpassierbar. Das Sheraton Kolasin hat sich wunderbar um uns arg Schneegestresste gekümmert, und der zweite Versuch am Nachmittag ist auf dann fast komplett schwarzen (sehr nassen) kleinsten Bergumleitungsstrassen dann geglückt.

--> Lektion:
4. Wetterbericht nicht vergessen!! Selbst wenn es am Vortag noch Tshirt-Wetter ist, können am nächsten Morgen 20 cm Schnee auf deinem Auto liegen.

In Shkoder (Albanien) haben wir die Lektionen also umgehend angewandt. Von 4 spontan angefragten Hotels hatten alle noch ein Doppelzimmer (EUR 78 - 25) parat, in zwei der drei feinsten Häuser der Stadt waren Rezeption und Management komplett überfordert (= "Nein, geht nicht."), im dritten feinen Hotel (Colosseo) wurde sehr freundlich geholfen, konnte ohne den nicht auffindbaren Elektriker aber nur einphasig parat gestellt werden, der Rezeptionist ("No problem." war sein gesamter englischer Wortschatz) im günstigen Hotel hat sich aber voll ins Zeug gelegt, uns alle Steckdosen des Hauses gezeigt, und mich nach Insistieren auf Trei Fasi (ca. so ausgesprochen) zum Automech um die Ecke gezogen. Dort gabs 4-polig CEE, wir waren glücklich, und der Hotelier hat sich unsere Übernachtung (in seinem sonst sehr leeren, aber trotzdem sauberen Haus) mehr als verdient.

In seinem ersten Einsatz ohne Schutzerde (selbstgebauter Adapter) wollte der Tesla mit dem NRGkick noch nicht so wie wir wollten. Ladung startete, nach 3 Sekunden (bei ca. 3 Ampere) klappt die Spannung auf null zusammen bzw. wird die Ladung beendet, und Tesla meldet Fehler: "Ext. Kabel verwendet oder falsch verkabelt." NRGkick (und fabbec, Danke!) haben in der Nacht sehr schnell geantwortet, Problem konnte aber noch nicht behoben werden (evtl. lag es auch am wilden Stromnetz, grosse Spannungsunterschiede auf den drei Phasen). Wir probieren es an der nächsten 4-poligen Steckdose weiter.

Inzwischen sind wir im Kosovo angekommen! Wir sind vom Onkel unseres Reifenhändlers (http://pneuhaus-rexhepi.ch/) eingeladen. Die Story ist ein eigenes Video wert, das beizeiten mal kommt. Mangels Laptop (thinkpad ist ausgestiegen :cry: ) sind wir sonst zurzeit knapp mit Berichten. Bilder auf (https://www.instagram.com/eexplorer.life/
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E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von fabbec » 21. Apr 2017, 12:00

Ich hab euch Abenteuer prophezeit! Eine Grundregel von mir war, das Hotel was uns kein Strom gibt nimmt man auch nicht! Gegebenenfalls Check out! Bzw. Vor dem Check in muss dass Auto laden!
Bild

Bild
Versuch es mit dem Bild das versteht wohl jeder von Kasachstan Ukrainer Rumänien Russland und wahrscheinlich Georgien und so weiter.

Wetter Bericht ist wichtig! auch später Regen, Sandstürme, Tornados alles erlebt

In der Türkei gibt es eine kleine Tesla Gemeinschaft die vielleicht jetzt schon mal kontaktieren!
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von dan » 21. Apr 2017, 12:59

Der Bummen! :) Schön ist noch ein weiterer ex-VSETHler auf den Tesla gekommen. Viel Spass auf eurem Roadtrip. Wir haben uns auch nur knapp verpasst, sind auch vor Ostern in Richtung Balkan gefahren.

LG
Daniela


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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von lausebengel » 21. Apr 2017, 16:28

dan hat geschrieben:Der Bummen! :) Schön ist noch ein weiterer ex-VSETHler auf den Tesla gekommen. Viel Spass auf eurem Roadtrip. Wir haben uns auch nur knapp verpasst, sind auch vor Ostern in Richtung Balkan gefahren.

LG
Daniela


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Haha, na sowas :) Daniela M?

Sehe jetzt erst deine Montenegro-Berichte, generelle Zustimmung von mir: hinter Kroatien halbiert sich der Preis auf sehr angenehme Bereiche. Dem Balkan werden wir noch einmal deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken in ein paar Jahren. Der Bosporus ruft, da kann man leider nicht so lange verweilen.


Zurzeit im Hotel Planet in Gjilan, das Haus ist voll mit alten 3-phasigen Steckern (http://www.plugsocketmuseum.nl/Obsolete_3hd.html 9-13). Auch Sarajevo, das Privathaus sowie Elektriker in Montenegro hatten den. Wer hier länger unterwegs ist, sollte sich den beim Elektroladen um die Ecke (nicht grossen westlichen Baumarkt!) anschaffen!
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von dan » 21. Apr 2017, 17:16

lausebengel hat geschrieben:
Haha, na sowas :) Daniela M?

Sehe jetzt erst deine Montenegro-Berichte, generelle Zustimmung von mir: hinter Kroatien halbiert sich der Preis auf sehr angenehme Bereiche. Dem Balkan werden wir noch einmal deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken in ein paar Jahren. Der Bosporus ruft, da kann man leider nicht so lange verweilen.


Zurzeit im Hotel Planet in Gjilan, das Haus ist voll mit alten 3-phasigen Steckern (http://www.plugsocketmuseum.nl/Obsolete_3hd.html 9-13). Auch Sarajevo, das Privathaus sowie Elektriker in Montenegro hatten den. Wer hier länger unterwegs ist, sollte sich den beim Elektroladen um die Ecke (nicht grossen westlichen Baumarkt!) anschaffen!


Genau die Daniela :) Übr. die Stecker sind nicht alt, die sind brandaktuell ;) Im Balkan wirst du nie mehr ohne Strom sein wenn du dir so einen bastelst, damit gibt es in jedem (noch so neuen) Haushalt 11kW. Wie es im Bosporus aussieht weiss ich leider nicht, aber ich freu mich auf eure Berichte! BildBild

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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von tornado7 » 21. Apr 2017, 18:48

Hilfreicher Tipp, danke euch beiden! Merke: Balkan & Elektroauto = Adapter oben besorgen = komfortables Laden mit 7 kW
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CO2-Emissionen aller Antriebe mit gleichen Messlatten: http://www.bit.do/co2-emissionen
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von lausebengel » 2. Mai 2017, 07:06

Wir sind vor ein paar Tagen in Istanbul angekommen! Seit Montenegro ist unser Laptop kaputt, daher die (relative Funkstille).

Kurzversion des Geniesserteils seit Montenegro:
  • sehr freundliche Leute im Kosovo (und Strassen völlig i.O.), und absolut dankbar über eine spontane Einladung zu einer Hochzeit vor Ort, in der das Auto den Konvoi anführen durfte (Video folgt). Der Kosovo ist im Aufbruch. Grenzübergang nach Serbien nicht möglich, da wir direkt in den Kosovo eingereist sind; somit Ausreise nach Mazedonien.
  • inzwischen fahren wir im Takt "1 road day, 2 Nächte am gleichen Ort, 1 road day usw."
  • Bulgarien bei Freunden ebenfalls sehr genossen.
  • seit der Türkei ist Sprache ein grosses Problem; Gastgewerbe etc. spricht nur in den grossen Häusern in Istanbul Englisch
  • Die Türkei überrascht und bekümmert mit der aktuellen politischen Entwicklung natürlich am meisten. Wir sind an dem Tag angekommen, als Wikipedia gesperrt wurde. Persönlich (nur empfangender) Teil solcher schnell sich anspielenden Entwicklungen zu sein, gibt einem ein mulmiges Gefühl. Für 5*-Marriott im 17. Stock bezahlen wir zurzeit pro Nacht 10 EUR mehr als letztes Jahr für das Doppelzimmer im 1*-Hostel. Verrückt.

Der elektrische Teil:
  • Die Luftfederung hat uns mit einem ziemlich lauten "Psssccchhhh" einen riesigen Schrecken eingejagt. Wir dachten, wir hätten den ersten Reifen schon in Bosnien kaputtgefahren. Das Video: https://youtu.be/Fgx9JOpa0ak
  • Die erste Ladestation im Kosovo auf Plugshare eingetragen! (Unser Hotel in Gjilan, die wieder den oben schon erwähnten Stecker hatten.)
  • SIM-Kartenempfang: bis Kroatien problemlos, Bosnien, Montenegro, Kosovo, Mazedonien nicht möglich, Bulgarien und Türkei problemlos (3G)
  • Für ein paar Minuten hatte der Tesla Datenempfang im Kosovo! Unsere Erklärung: Wir sind in der Nähe des britischen KFOR-Standortes auf einen Berg gefahren. Von dort hat sich der Tesla in das mutmasslich installierte britische Mobilfunknetz (damit die Soldaten eine einfache Verbindung nach Hause haben) eingewählt. Ein sehr komisches Gefühl, man dachte, jetzt gehört der Kosovo schon zur EU :D (das gleiche mit der Türkei... wir dachten, die SIM-Karte (CH) ist ausschliesslich EU, CH und Norwegen.
  • Sofia hat direkt im Zentrum eine sehr schön gelegene Ladestation. Die blockierenden Verbrenner konnten wir jedes Mal nach ein paar Minuten Gesprächen mit den locals wegkicken.
  • Bei Hotels trifft man weiterhin auf das ganze Spektrum an Gastfreundlichkeit. Die einen sagen geradeheraus: "Elektrisch? Dann gehen sie besser gleich zu einem anderen Hotel, sowas können wir hier nicht." Andere kommen kreativ und lösungorientiert sogar nach dem Check-In noch einmal auf uns zu, weil sie noch einmal mit dem Chef geredet haben und vielleicht noch diese oder jene Ladelösung anbieten könnten. Häufig sind die Leute überrascht, dass man so lange laden müsse (kein physikalisches Verständnis von Energie und Kosten von Mobilität).
  • Tiefgaragen sind weiterhin unser allerbester Tipp! Z.B. Marriott-Garage in Istanbul (Plugshare wird nachgetragen)
  • Später am Vormittag decken wir uns mit türkischen Steckern ein, und dank Tesla Türk (der inoffizielle Sprecher der ca. 30-Personen-starken Tesla Community in der Türkei [die natürlich sehr darunter leiden, dass Tesla seine Türkeiambitionen seit dem Putschversuch komplett eingestellt hat -- für einen richtigen Service muss man nach Graz, Techniker werden noch nicht einmal mehr eingeflogen, und so wird alles was geht per FaceTime und goodwill von EU-Tesla-Technikern von den early adopters vor Ort repariert]) sind wir für unsere nächsten Tage Richtung Georgien gut gewappnet mit local know how.
  • Auch der NRGkick läuft perfekt und auch mit nur N und L1-3 https://instagram.com/p/BTTrQERhXkA/ . In diesem Setup hatte ich zuerst PE NRGKick-seitig am Stecker angeschlossen gelassen. Mit dem Phasenprüfer sah ich eine komische induzierte Spannung am PE. Daraufhin PE komplett abgeklemmt. Vermutlich deswegen hatte der NRGKick bzw. Tesla in der Autowerkstatt in Albanien nicht geladen. Werde da mal noch weitere Experimente machen.
  • Weiterhin gilt die Devise: Wir können immer zurückkehren! Es flösst uns selbst schon einen ziemlichen Respekt ein, was wir da noch vorhaben, gleichzeitig aber auch eine grosse Neugierde (zurückfahren wäre ab jetzt ja vergleichsweise extrem einfach). Meine Hochachtung vor den 80eDays-Leuten (und Roadster-nach-Peking-Fahrern zuvor), die jeden Tag einen road day absolviert hatten, 2x am Tag geladen haben, Fragen beantworten, Hotels suchen usw!

Das nächste update lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten. In 3 Wochen wollen wir im Iran sein!
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von joergen » 2. Mai 2017, 07:24

Danke für das Update. Sehr interessant und spannend. Weiterhin alles Gute und gute Fahrt.
 
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von Dane » 2. Mai 2017, 08:08

Der Adapter für den Balkan ist echt Gold wert. Ich habe mir jetzt einen in die Schweiz versenden lassen und diesen zusammengebaut.
Leider noch keine Funktionskontrolle gemacht, diese werde ich im Sommer nachholen.

Falls jemand aus der ZH Region einen braucht, einfach melden, da ich nicht jede Woche im Balkan unterwegs bin.

Grüsse Dane
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Re: E-Explorer: Mit dem Tesla Model S nach Zentralasien

von dan » 2. Mai 2017, 17:21

Hm das mit PE könnte an Albanien liegen. Ich hab mal gelesen die hätten ein ähnliches System wie Norwegen wo der UMC ja auch nicht geht. Im restlichen Balkan sollte man den Adapter aber schon mit Erde benutzen (können): BildBild

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