Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von Leto » 12. Jan 2018, 01:12

OS Electric Drive hat geschrieben:Wie soll das dann gehen? Ein Auto braucht einfach eine Mindestreichweite um nicht gleich wieder ins Schwitzen zu kommen. Ich denke viele denken viel zu sehr aus ihrem technischen Verständnis. Ich kenne viele Menschen die keinen Bock haben im Hotel zu aller erst zu fragen ob man dort laden kann oder nicht. Von daher denke ich wäre ein kleiner Akku dann interessant, wenn das Auto einen Bruchteil eines vergleichbaren Verbrenners kosten würde.


Ich sprach ja auch von realen 300km :?: ;)
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von OS Electric Drive » 12. Jan 2018, 09:01

okay, real 300km heißt halt bei einem i3 ca. 55kWh - 60kWh zzgl Reserve und Akku Verlust über die Jahre give or take 70kWh und da sind wir uns dann zu 100% einig. Damit muss man dann aber eben nicht mehr bei jedem Parken nach einer Lademöglichkeit fragen.
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von sustain » 12. Jan 2018, 09:11

egn hat geschrieben:
sustain hat geschrieben:Eine gleichmässige Netzauslastung macht generell Sinn, weil es die effizienteste Art ist die Netze zu nutzen. Daraus jetzt die Verlängerung von schmutzigen Kraftwerken zu machen ist dein Gedanke, meiner nicht.


Das ist nicht mein Gedanke sonder der Gedanke der Stromerzeugungskonzerne in Verbindung mit ihren ehemaligen Netzabteilungen. Alle Maßnahmen die sie über die Lobbyarbeit in die Energiepolitik einfließen ließen, und auch immer noch einfließen lassen zielen alleine darauf ab den Betrieb der fossilen Dinosauriern so lange wie möglich sichern. Dafür haben sie für die EE das Konzept der netzdienlichen Einspeisung entwickelt. Was an sich sinnvoll ist wenn die Erzeugung von Strom überwiegend durch EE erfolgt, und nur noch die Lücken durch schnelle flexible Kraftwerke gefüllt werden, sorgt in der aktuellen Situation dafür dass die unflexiblen Kraftwerke am Netz bleiben. Das Werkzeug das sich die Konzerne zusammen mit der Politik ausgedacht haben sind seit 10 Jahren die laufenden Änderung am EEG.

Angefangen hat es damit dass das Marktkonzept für die Einspeisung so umgestellt wurde dass die EEG Umlage umso stärker steigt je erfolgreicher sie sind. Je höher die Einspeisung desto stärker werden die Marktpreise gedrückt, desto geringer die Vergütung für EE Strom am Strommarkt, desto höher die EEG Umlage für die nicht-privilegierten Verbraucher. Weiter ging es mit der Privilegierung der Großverbraucher.

Dann kamen die Begrenzung des Ausbaus und die Kappung der Erzeugung, was schon der erste Schritt zur netzdienlichen Einspeisung war. Der zweite und geniale Schritt war dann Privatleute mit völlig unrentablen Speichern die Spitzen im Netz weiter zu kappen. Die Privatleute mit Speichern merken nicht mal dass sie selbst gegen die Energiewende arbeiten, und das Geld zum Fenster hinausschmeißen, weil sie in ihrer Eigenversorgungseuphorie einfach die Augen verschließen. In den Speichern geht dann durch Umwandlungsverluste 30 % und mehr Energie verloren, obwohl in der aktuellen Situatin das Abregeln von brennstoffbetriebenen Kraftwerken die effizienteste Lösung ist. Aber das wollen die Stromkonzerne natürlich nicht. Sie wollen ihre Kraftwerke weiterhin auf Dauerstrich laufen lassen.

Tagsüber werden sie ihren Überschussstrom noch über den Export los, nachts wird es langsam eng, weil das EE Angebot gering ist, sind die Preise in D höher als im Ausland. Da ist jeder zusätzliche Verbraucher willkommen um den Grundlastsockel anzuheben. Die Elektroautos sollen die Nachtspeicheröfen des 21. Jahrhunderts werden und den fossilen Großkraftwerken aka Kohlekraftwerken auch noch den nächsten Jahrzehnten den Bestand sichern.

Wenn die Politik nicht bereit für ein Kohlestromausstiegsgesetz ist bleibt nichts anderes übrig den Weiterbetrieb so schmerzhaft wie möglich zu machen.

Das bedeutet unter anderem:
- EE so schnell wie möglich ausbauen
- keine Speicher, außer für die Kappungsgrenze
- keine Eigenversorgung, so viel PV Leistung auf dem Dach wie möglich
- Verbrauch so viel wie möglich dann wenn EE Einspeisung am höchsten

Die eh irgendwann anfallenden Mengen an second life Autoakkus zu nutzen um Ökostrom gleichmässig auch nachts zur Verfügung zu stellen ist sinnvoll, weil diese Akkus billig sind. Es ist sehr ökologisch genau diese Akkus so lang wie möglich zu nutzen!


Das Thema Second Life Akkus ist erstens heute nicht relevant, und wird meiner Meinung nach völlig überschätzt. Diese Akkus wird man wohl nie in einem Hausspeicher sehen, da das Risiko dass ein vorgeschädigter Akku einfach in Flammen aufgeht viel zu groß ist. Man kann in Lithium Akkus nicht hineinsehen und man weiß deshalb nicht ob sie bereits durch Lithium Plating geschädigt sind. Für eine einwandfreie Funktion muss jede Zelle bezüglich Restkapazität und Innenwidrrstan gematched und daraus eine neue Batterie gebaut werden. Das ist alles sehr aufwändig, da ist es möglicherweise viel einfacher die Materialien zu recyclen und neue Zellen mit voller Leistungsfähigkeit herzustellen.


Wer aber denkt das wir in Zukunft an jedem Parkplatz eine Ladestation haben werden kann das gern tun, ich glaub da nicht dran, sondern nach wie vor an einen sinnvollen Mix der Möglichkeiten.


Auch ich bin für einrn Mix, sehe aber den Schwerpunkt bei einem flächendeckendem Angebot und nicht bei HPC. Laden einer breiten Masse von Elektrofahrzeugen mit 150 kW, oder gar mit 350 kW oder gar 500 kW wird meiner Meinung nach den nächsten 10 Jahren ein Traum bleiben. 800 V Technik wird es in erster Linie im Luxussegment geben.


Ich kann Deine Argumentation zu 100% nachvollziehen und teile sie auch. Hier mischen sich aber ein wenig die heutigen Realitäten im Strommarkt, mit denen du vollkommen Recht hast, mit dem technisch sinnvollen für einen zukünftigen Netzausbau in den Innenstädten. Aus dem Blickwinkel wie kann ein tragfähiges Ladekonzept für die Zukunft aussehen ohne weiteren Netzausbau in den Städten und Dörfern sind wir uns glaube einig zu allererst an die Grenze dessen zu gehen was die heutigen Netze hergeben. Da ist ja noch viel Luft. In der Breite alle Kabel in Innenstädten etc. auszubuddeln nur um noch mehr Ladestationen anschliessen zu können, wird aber nicht machbar sein, halte ich auch nicht für nötig. Das Nachts Reserven sind was die Netzauslastung angeht und dort Autos sinnvollerweise laden, darüber sind wir uns ja auch einig, das sind nicht wie von Südstromer behauptet fake news.
Ich finde deine Gedanken dahingehend interessant das du dies eher von Erzeugersicht siehst, sprich was ist zu tun damit wir mit den EE voran kommen. Hier kommen wie du schon sagst politische und regulatorische Prozesse ins Spiel und jede Menge Lobbyarbeit der Kraftwerksbetreiber. Rein technisch ist es sinnhaft die Netze zu glätten, dann holt man das meiste raus ohne zusätzliche Investitionen, rein regulatorisch gebe ich Dir wiederum Recht. Ich hab es mehr von der technischen Seite gesehen, aber auch aus dem Blickwinkel des Endnutzers.
Wir werden sehen, ideal wäre 100% EE mit einer gleichmässigen Abnahme über den Tag. Das wäre die sauberste Energieerzeugung gepaart mit einer sinnvollen rentablen Netzauslastung. Fragt sich wie wir dahin kommen. Geld wird das so oder so kosten. Was ich aber glaube und da bin ich bei OS, es müssen Lösungen her die praktikabel und bequem sind für die Menschen, die die Kosten im Zaum halten und ihnen Ladesicherheit geben. Bisschen Wettbewerb wäre da nicht schlecht.

PS: Zum Thema secondlife Batterien: Hier meinte ich nicht das die in Häusern eingesetzt werden sollen, sondern schon deren Verwendung in größeren Batteriefarmen. Aber auch das werden wir sehen, Pilotmodelle gibt es dazu ja schon einige.
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von UTs » 12. Jan 2018, 09:46

Leto hat geschrieben:Schuko über Nacht braucht IMHO überhaupt keinen Ausbau. Nur das sinnlose Schreien nach 22kW AC und mehr macht das zum Problem. Und wenn auch nur die 50% (ich glaube die Zahl mal gelesen zu haben) mit eigenen Stellplatz EV fahren bin ich hochzufrieden. Bis die überhaupt mit Fahrzeugen versorgt sind kann man Ladeparks bauen, Netze ausbauen, etc. Aber bitte nicht denen mit Ladeplatz erzählen sie müssten darauf warten.

+1
Wobei Typ2 auch nur mit 2kw einen großen Vorteil hätte: gegebenenfalls die Regelbarkeit durch den Stromversorger.
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von Südstromer MS85 » 12. Jan 2018, 10:43

Leto hat geschrieben:Schuko über Nacht braucht IMHO überhaupt keinen Ausbau. Nur das sinnlose Schreien nach 22kW AC und mehr macht das zum Problem. Und wenn auch nur die 50% (ich glaube die Zahl mal gelesen zu haben) mit eigenen Stellplatz EV fahren bin ich hochzufrieden. Bis die überhaupt mit Fahrzeugen versorgt sind kann man Ladeparks bauen, Netze ausbauen, etc. Aber bitte nicht denen mit Ladeplatz erzählen sie müssten darauf warten.


+1

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Einfache Konzepte sind meistens so einfach umzusetzen, das es kaum Gehör findet in der Gesellschaft. Schade.
Die Leute wollen lieber mit 350kW auf kleine Akkus eindreschen und den Faktor 10 an Strom in die Brennstoffzelle buttern.
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von OS Electric Drive » 12. Jan 2018, 11:01

Und mit Schuko bekommt man welchen Wirkungsgrad beim Laden nochmals hin? Die 3kW reichen ja kaum um die Batterie vorzuheizen im Winter. Zudem sind die Leitungsquerschnitte für Schuko oft zu knapp ausgelegt und nicht auf Dauerleistung ausgelegt. ein Spannungsfall von 3-4 % sind nicht selten. Dann kommt am Ende noch 2,8kW, der Rest macht das Kabel warm.

Und sobald wieder unterschiedliche Eigentümer, Stromkäufer, etc am Start sind wird es noch viel komplexer.
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von Yellow » 12. Jan 2018, 11:38

Die Hardware für die "Parkplatzlader" kann man ja meinetwegen auf 11 kW auslegen! Ob man die nutzt, ist dann halt eine Preisfrage.

Es muss sich um vernetzte regelbare Ladestation handeln, die vom Energieversorger gesteuert werden können.
Als E-Auto-Besitzer nutze ich eine App (später (in ein paar Jahren) können Autos dann selbstständig von der Ladestation erkannt werden) und stelle ein:

a) bis zu welcher Uhrzeit ich wie viele kWh geladen haben möchte, oder
b) dass ich sofort und so schnell wie möglich (max. 11 kW) laden möchte

Im Fall a) zahle ich z.B. 25 Cent/kWh, im Fall b) 35 Cent/kWh bei 3,7 kW und 40 Cent/kWh bei 11 kW.

Könnt ihr euch vorstellen, wie froh der Energieversorger wäre, wenn er für eine gesamte Stadt einen solchen regelbaren (für alle, die a) gewählt haben) Großverbraucher hätte?
Das würde die Anfangsinvestition in Parkplätze mit Ladestation sehr interessant machen.

Evtl. kommt dann später auch nochmal V2G dazu und dann wird es RICHTIG interessant für den Energieversorger!

Und wie würden die Preise fallen, wenn wir über riesige Stückzahlen an Typ2-Ladestationen sprechen? Ich schätze, dass eine 11 kW Typ2-Ladestation dann unter 200,- Euro kosten würde. Ja ich weiß, dass die Erd- und Elektrikerarbeiten zur Parkplatzumrüstung teurer sind ...

Diese Ladestation sollten auf jeden Fall schon mal V2G beherrschen, sodass man vorbereitet ist auf Fahrzeughersteller, die das evtl. mal freigeben werden.

Das o.g. Konzept halte ich persönlich für viel sinnvoller und zukunftsfähiger als Schnellladeparks in Städten!
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von fränki1 » 12. Jan 2018, 11:53

OS Electric Drive hat geschrieben:Und mit Schuko bekommt man welchen Wirkungsgrad beim Laden nochmals hin? Die 3kW reichen ja kaum um die Batterie vorzuheizen im Winter. Zudem sind die Leitungsquerschnitte für Schuko oft zu knapp ausgelegt und nicht auf Dauerleistung ausgelegt. ein Spannungsfall von 3-4 % sind nicht selten. Dann kommt am Ende noch 2,8kW, der Rest macht das Kabel warm.

Und sobald wieder unterschiedliche Eigentümer, Stromkäufer, etc am Start sind wird es noch viel komplexer.

Nun mach mal halblang. Jedes Haus oder jede Wohnung verfügt heute über einige "Laststromkreise", die mit 16 A abgesichert sind und deren Zuleitung entsprechend dimensioniert sind. (2,5 Quadrat Cu wäre optimal. Hier könnte mit 3,68 KW Dauerstrich belastet werden. Dabei treten im Akku 4 bis 5 % Ladeverluste auf, also ca. 150 Watt. Das reicht zum Temperaturerhalt beim laden. Wenn ich nun noch direkt nach dem fahren anstecke, ist auch noch vorgeheizt.
Wenn ich das Auto nutze um auf Arbeit zu fahren, steht es in der regel mindestens 12 Stunden am Stück. Es stehen also brutto ca. 43 KWh zur Verfügung. Wenn nur 30 KWh davon im EV ankommen, reicht es in 90 % aller Fälle.
Ich habe übrigens seit über 20 Jahren 3 x 35 A Drehstrom in meiner Doppelgarage und unter 0 Grad geht es da auch nicht. Übrigens bin ich damit zumindest bei uns im "Speckgürtel" keine Ausnahme.
In der Stadt selbst haben natürlich die wenigsten solche Bedingungen, dafür haben auch nur recht wenige zwei Autos und so viel zu fahren.
 
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von Südstromer MS85 » 12. Jan 2018, 11:54

Ok, vergessen wir Schuko. Nehmen wir ganz banale 11kW Typ2 Dinger, kosten keine 380 Euro.
Damit lässt sich der e-golf laden und der Roadster2.0
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Re: Akkukapazität vs. Lademöglichkeit zu Hause

von Südstromer MS85 » 12. Jan 2018, 11:59

fränki1 hat geschrieben:Nun mach mal halblang. Jedes Haus oder jede Wohnung verfügt heute über einige "Laststromkreise", die mit 16 A abgesichert sind und deren Zuleitung entsprechend dimensioniert sind. (2,5 Quadrat Cu wäre optimal. Hier könnte mit 3,68 KW Dauerstrich belastet werden. Dabei treten im Akku 4 bis 5 % Ladeverluste auf, also ca. 150 Watt. Das reicht zum Temperaturerhalt beim laden. Wenn ich nun noch direkt nach dem fahren anstecke, ist auch noch vorgeheizt.
Wenn ich das Auto nutze um auf Arbeit zu fahren, steht es in der regel mindestens 12 Stunden am Stück. Es stehen also brutto ca. 43 KWh zur Verfügung. Wenn nur 30 KWh davon im EV ankommen, reicht es in 90 % aller Fälle.
Ich habe übrigens seit über 20 Jahren 3 x 35 A Drehstrom in meiner Doppelgarage und unter 0 Grad geht es da auch nicht. Übrigens bin ich damit zumindest bei uns im "Speckgürtel" keine Ausnahme.
In der Stadt selbst haben natürlich die wenigsten solche Bedingungen, dafür haben auch nur recht wenige zwei Autos und so viel zu fahren.

Yellow hat mal gemeint, das manche überall Probleme sehen, andere sehen nur Möglichkeiten. Eines der größten Denkfehler ist es, zuerst die Leute ohne Garage, ohne Parkplatz zu versorgen die im 8ten Stock vom Hochhaus in Köln Porz wohnhaft sind. :roll:

Ich fahr täglich an zig tausenden Bestandsgebäuden vorbei, wo man mit max. 3 Elektrikerstunden Lademöglichkeiten anbringen könnte.

Von den ganzen Häuser, wie von Dir beschrieben, wo ja schon 22kW zigweise vorhanden sind mal ganz abgesehen!

Die Akkus müssen im Kleinsegment ca. 40kWh Akku haben, drüber 60 - 80 und im Segment Model S zwischen 70 und 135 kWh. Dann haben sich die allermeisten Probleme in Luft aufgelöst und wir können ohne Probleme 6 Mio. E-Autos angemeldet haben. Die ganze Infrastruktur muss ja auch umgesetzt werden. Ich denke das E-Auto wird keine Arbeitsplätze abbauen, im Gegensatz.
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