Die Mär vom sauberen E-Mobil...

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Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Toaster » 13. Jun 2017, 18:36

akkuproduktion in der schusslinie - bitte sehr!

https://www.shz.de/deutschland-welt/sch ... 46871.html

(falls nicht schon bekannt...)
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von supercharged » 13. Jun 2017, 19:26

Alle geschockt - keiner eine Antwort? Einfach nur "Lügenpresse!" wär zu billig... @tornado7?
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von fabbec » 13. Jun 2017, 20:12

Funken Wahrheit ist dabei
Ein Tesla muss schon ordentlich km fahren um die Ökobilanz auszugleichen.
Ein anti e Auto Experte hat auf Kongress für 85er mal was von 250-300tkm erwähnt - ob das stimmt? Nie nachgerechnet
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von supercharged » 13. Jun 2017, 20:19

Aber die Gigafactory ist wohl nicht eingerechnet? Ziel ist ja die völlig fossilfreie Stromproduktion für die Herstellung.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von grizzzly » 13. Jun 2017, 20:23

Im Prinzip kann ich diese Schlechtmacherei eigentlich nicht mehr hören/lesen.
In unseren Akkus sind grade mal etwas mehr als 10kg Lithium. Und das ist nebenbei ein sehr einfach abbaubares Metall.
Der Rest ist zum Grossteil Alu und Kupfer.
Alu ist in ähnlichen Mengen auch im Verbrennungsmotor verbaut.
Und wieviel Energie wird verbraucht beim Herstellen der vielen Teile in Verbrennungsmotor und Getriebe?
Nach meinem Verständnis nimmt sich das nicht viel. Also sicher kein Vielfaches.
Nur muss ich dann zum Fahren keine Resourcen verbrauchen.
Und was mir inzwischen auch sehr wichtig ist. Ich werf mein Geld nicht irgendwelchen Ölfördernden Schurkenstaaten in den Rachen.
Derlei Propaganda Artikel fangen mich schon lange nicht mehr.
Habe fertig!
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von past_petrol » 13. Jun 2017, 20:32

Hi !

Ich denke, da wird auch nicht wirklich immer sauber das Thema Gestehungskosten für den werten Liter Diesel gerechnet.

Auch hier muß man ja jede Tiefseebohrung mit einbeziehen und natürlich auch die Entsorgung der Plattformen - bla...

Weiterhin wird das Thema 2nd life für Traktionsbatterien komplett ausgeschlossen - wo ist dass denn ?

Nochmal weitergedacht ist die Reduktion auf das Thema CO2 auch nicht wirklich ganzheitlich. Mit den aktuell angedachten Fahrverboten will keine einzige Kommune ihre CO2 Bilanz aufpolieren - worum ging es da noch mal ?

Der tatsächliche footprint eines Verbrenners ist doch gnadenlos grausamer, als man in den Studien annimmt. Nie tropft etwas daneben ? In jedem Land wird sauber mit Altöl umgegangen ? Niemand kloppt sich auf der Welt um das Öl ? Studien können gar nicht den Realverbrauch und damit den Realausstoss an Schadstoffen der Verbrenner heranziehen - ganz einfach - weil den keiner konkret kennt.

Ein Smart ist nicht Smart !

Dieses in die Tasche Gelüge nervt.

Traktionsbatterien fallen nicht vom Himmel - das ist klar. Und jetzt ? Ich muss nicht daran forschen, dass irgendetwas vermeintlich nicht funktioniert. Das ist keine Forschung, die dort betrieben wird. Das ist das Zusammenstellen von vermeintlichen Tatsachen.

Forscht doch lieber nach Auswegen aus der derzeitigen Situation...

:(
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von supercharged » 13. Jun 2017, 20:36

grizzzly hat geschrieben:Im Prinzip kann ich diese Schlechtmacherei eigentlich nicht mehr hören/lesen.
In unseren Akkus sind grade mal etwas mehr als 10kg Lithium. Und das ist nebenbei ein sehr einfach abbaubares Metall.
Der Rest ist zum Grossteil Alu und Kupfer.
Alu ist in ähnlichen Mengen auch im Verbrennungsmotor verbaut.
Und wieviel Energie wird verbraucht beim Herstellen der vielen Teile in Verbrennungsmotor und Getriebe?
Nach meinem Verständnis nimmt sich das nicht viel. Also sicher kein Vielfaches.
Nur muss ich dann zum Fahren keine Resourcen verbrauchen.
Und was mir inzwischen auch sehr wichtig ist. Ich werf mein Geld nicht irgendwelchen Ölfördernden Schurkenstaaten in den Rachen.
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Ich finde du machst es dir zu einfach. Unqualifiziertes E-Auto Bashing kann ich auch nicht mehr hören, aber hier geht es immerhin um ein seriöses Fachmagazin. Tatsache ist, dass die Leute solche Geschichten lesen/glauben (warum auch nicht?) und wenn ich darauf angesprochen werde, möchte ich einigermaßen qualifiziert antworten können. Das heißt ich brauche (Gegen)Argumente und Fakten.
Zuletzt geändert von supercharged am 13. Jun 2017, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Yellow » 13. Jun 2017, 20:38

Die neue Untersuchung zeigt, dass bei der Produktion pro Kilowattstunde (kWh) Lagerungskapazität der Autobatterien rund 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid-Äkvivalente entstehen. Bei zwei in Dänemark handelsüblichen Elektroautos, Nissan Leaf und Tesla Model S mit jeweils 30 kWh und 100 kWh Batterien, sind das 5,3 beziehungsweise 17,5 Tonnen CO2. Das sind unvorstellbare Summen, ...

Sensationsjournalismus, den man mal mit Mathematik überprüfen sollte!

17,5 Tonnen CO2 sind ziemlich genau 100.000 km in einem Diesel mit 6 Liter/100km Verbrauch.
Oder ca. 55.000 km in einem Audi Q7 Diesel ;-)

Also weit(!) unterhalb der Lebensdauer eines Akkus.

... und die CO2-Einsparungen durch den Wegfall der Produktion von Verbrennungsmotoren, Abgasanlagen, Motorölen, Bremsbelägen, Getrieben, ... wurde natürlich nicht gegengerechnet.
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Bis 06/2015: P85 (34.000 km, 223 Wh/km)
Bis 12/2016: S85D (44.000 km, 222 Wh/km)
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von Toaster » 13. Jun 2017, 20:49

was nicht sein darf, kann mal wieder nicht sein! auch immer die gleich leier...
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Re: Die Mär vom sauberen E-Mobil...

von grizzzly » 13. Jun 2017, 20:51

Danke Yellow. Genau das meinte ich. Das ist für mich genauso Bashing wie so vieles anderes das man liest. Bzw zu lesen bekommt.
@Supercharge. Ich hab mir keine Gedanken dabei gemacht wer den Artikel geschrieben hat oder wo er herstammt. Leider wird so oft dermassen Mist im Namen von Fachleuten verzapft. Only my thoughts.
PS egal wie. Ich sehe mein E Auto für mich als integralen Anteil meine Resourcenbilanz zu verbessern
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