Elektromobilität in Presse und Internet (nicht Tesla)

Allgemeine Informationen zur automobilen Zukunft...

Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von biglake » 8. Mai 2017, 01:35

Push für E-Autos
BANGKOK: Die Regierung hat den Weg freigemacht zur Produktion von Elektrowagen in Thailand.

http://der-farang.com/de/pages/push-fuer-e-autos
.
"wir sind auf der welt um spuren zu hinterlassen" (thomas borer)

http://www.sportsfansky.info
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von Snuups » 10. Mai 2017, 13:00

Liebe Grüsse
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von Niev » 10. Mai 2017, 14:08

Das Ding stand auch auf der hannover Messe. Sehr cool und meine Eltern, als ehemalige isetta piloten, sind total angefixt
 
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von Snuups » 10. Mai 2017, 14:46

Ich fürchte nur, das Teil wird unsinnig teuer.
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von snooper77 » 10. Mai 2017, 15:06

85D silber (blau foliert), 19", bestätigt 18.11.2014, VIN seit 16.02.2015, Produktion 02.04., Transport 08.04., Abholung 09.06.
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von pollux » 10. Mai 2017, 15:26


Es heiß Die Isetta.
Und ich weiß auch warum :mrgreen:
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von frank.pigge » 11. Mai 2017, 15:02

Soeben aus dem Handelsblatt... Unglaublich...

„Hören wir auf, den modernen Diesel kaputtzureden“

BMW-Chef Harald Krüger kämpft auf der Hauptversammlung für den Selbstzünder. Die Münchener haben viel zu verlieren.

BMW hat in Europa 71 Prozent Dieselanteil in der Neuwagenflotte.
100.000 E-Autos und Plug-Ins sollen 2017 verkauft werden.
Wer zur BMW-Hauptversammlung möchte, muss in der Regel den mittleren Ring überqueren. Münchens Stadtautobahn vor der Tür der Olympiahalle ist berüchtigt, für seine Staus und für seine Abgase. Die Stickoxidemissionen an der vierspurigen Straße sind so hoch, dass für die Münchener Innenstadt ab 2018 Fahrverbote für Dieselantriebe drohen. So jedenfalls hat es das Bayerische Verwaltungsgericht verfügt.

Ein Problem für den Chef der Bayerischen Motorenwerke, der am Vormittag zu seinen 5500 anwesenden Aktionären spricht. Harald Krüger, der im Sitzen redet, hat sich für eine offensive Variante entschieden. „Hören wir auf, die Menschen zu verunsichern!“, ruft Krüger von der Bühne. „Und hören wir auf, den modernen Diesel kaputtzureden!“. Es folgt ein langer Applaus der Anteilseigner.

Wie seine Kollegen in Wolfsburg und Stuttgart ist der BMW-Chef von der Diskussion um Diesel-Fahrverbote in Deutschland angefressen. Vielleicht sogar ein wenig mehr als Matthias Müller und Dieter Zetsche, denn Krüger hat bislang eine weiße Weste

Weder ist das Unternehmen Ziel staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen, noch ist den Münchenern ein Betrug nachgewiesen worden. Doch der Konzern hat viel zu verlieren. BMW hat in Europa 71 Prozent Dieselanteil in der Neuwagenflotte, mehr als jeder andere Hersteller.

Nachrüstung könnte teuer werden

Es steht also viel auf dem Spiel, und das wird ausgerechnet in Stuttgart entschieden. Denn in der Heimatstadt des Konkurrenten Mercedes laufen seit Wochen Gespräche zwischen der Autoindustrie und der Landesregierung, wie das angedrohte Fahrverbot in Stuttgart noch zu verhindern ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die älteren Euro5-Diesel umgerüstet werden, deren Abgasverhalten bei allen Herstellern große Mängel aufweist. Sicher ist: Es wird eine sehr teure Umrüstung. Zwischen 1000 und 3000 Euro könnten pro Auto fällig werden, heißt es in der Industrie. Das Ganze hat den Charkter von Tarifverhandlungen: Kommt es zu einer Einigung, dürften die Ergebnisse auf ganz Deutschland übertragen werden. In der Summe könnten auf BMW, Daimler und Volkswagen Kosten insgesamt in Milliardenhöhe zukommen.

Doch es wird wohl kaum anders gehen. Zwar erfüllen die neuen Euro6-Diesel, die seit 2014 verkauft werden, die Abgaswerte, betont Krüger. Auch zuvor habe man sich immer an die gesetzlichen Vorgaben gehalten und die Testvorgaben eingehalten. Doch die Kunden drohen das Vertrauen zu verlieren, eine verhängsnisvolle Entwicklung für BMW. Die Diskussion um eine pauschale Verbannung müsse daher schnell vom Tisch. Denn: „Der Haken an der Sache ist: Wer den Diesel verbannt, bekommt mehr Kohlendioxid“, sagt Krüger.

Ohne Diesel verfehlt BMW Klimavorgaben

Damit sitzt BMW wie der Rest der Branche in der Dieselfalle. Denn wenn die Münchener ab morgen anteilig mehr Benzinautos verkaufen, geht der Kohlendioxid-Ausstoß hoch und BMW verfehlt die Klimavorgaben. „Ohne moderne Diesel sind die Kohlendioxid-Ziele der EU für 2020 Makulatur“, sagt Krüger.

Und so schwant den Aktionären, dass die viel beschworene Transformation in der Autoindustrie BMW nun doch schneller erreichen wird als gedacht. Auch wenn Krüger ein neues Auto ankündigt, das den Glanz der Achtziger Jahre versprüht. So soll im kommenden Jahr die „8er“-Reihe neu aufgelegt werden, die BMW bereits zwischen 1989 und 1999 gebaut hat. Das hochmotorisierte Sportcoupe auf Basis der 7er-Reihe soll vor allem in den USA und Asien dem S-Klasse-Coupé von Mercedes Kunden abjagen. Als Antrieb sind Benzinmotoren mit viel Hubraum vorgesehen.

Die Aktionärsvertreter interessieren sich aber vor allem für die Zukunft des Diesel. „Was bedeutet das für die Restwerte bei den Gebrauchtwagen?“ fragt Daniela Bergdolt von der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz mit Blick auf die verleasten Dieselautos, die BMW über die eigene Hausbank finanziert hat. Und auch die viel gerühmte Elektrostrategie hat für Bergdolt ihren Glanz verloren, angesichts der schleppenden Verkäufe des „i3“ und des „i8“. „Wir sind als Säbelzahntiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet“ ruft die Aktionärsvertreterin in den Saal.

„Elektromobilität ist Fahrfreude pur“

Krüger versucht zu beruhigen: Noch sein kein signifikanter Einbruch in der Diesel-Nachfrage zu verspüren. Noch seien die Restwerte für Diesel stabil. Und der „Marathon zur nachhaltigen Mobilität“ nehme Fahrt auf. In diesem Jahr will der Konzern zum ersten Mal mehr als 100.000 Elektroautos oder Plug-In-Hybride verkaufen. Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen es dann 15 bis 25 Prozent vom Gesamtabsatz sein. Dann will der Konzern mehr als drei Millionen Autos bauen, rund 600.000 mehr als heute. „Wer einmal in einem Elektroauto gefahren ist, weiß: Elektromobilität ist Fahrfreude pur“, sagt Krüger.

BMW gibt sich Mühe. Vor der Olympiahalle wartet eine Flotte von Elektroautos als Shuttle für die Aktionäre. In Schrittgeschwindigkeit bringen die Fahrer die Anteilseigner durch das Olympiagelände zu den Parkplätzen. Einer älteren Dame auf dem Beifahrersitz geht das offenbar zu langsam, der Fahrer lässt den „i3“ ruckartig einige Meter beschleunigen. Der kurze Sprint scheint überzeugt zu haben. Mit einem Lächeln steigt die betagte Aktionärin am Parkplatz aus.



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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von Disty » 11. Mai 2017, 16:37

http://www.auto-motor-und-sport.de/news ... 17068.html
Ladesysteme und Stecker.
Habe die ganze Zeit einen Fehler in diesem Bericht gesucht.
Nix gefunden ;)
Als ich dann den Autoren Namen las war es klar.
:lol:
Perfekt ist: Wenn man nichts mehr weglassen kann und es immernoch funktioniert. ;)
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von NortonF1 » 12. Mai 2017, 12:45

Disty hat geschrieben:http://www.auto-motor-und-sport.de/news/ladestrom-stecker-elektroauto-reichweite-technik-ladestation-12017068.html
Ladesysteme und Stecker.
Habe die ganze Zeit einen Fehler in diesem Bericht gesucht.
Nix gefunden ;)
Als ich dann den Autoren Namen las war es klar.
:lol:


Ich aber:

"Der Unterschied ist dabei lediglich, ob sie eine oder drei Phasen nutzen und welche maximale Ladeleistung möglich ist."

Es gibt auch Fahrzeuge die 2-phasig laden!

Edith sagt: Noch ein Fehler:

"Derzeit gibt es aber noch kein CCS-Serienfahrzeug, das mit mehr als 50 Kilowatt Leistung laden kann."

Stimmt auch nicht, der Ioniq kann bis zu 70KW an einer entsprechenden CCS-Säule!
Seit 03.06.2015 S85 "Weißer Riese", EZ 11/2013, Techpaket, Luftfahrwerk, Doppellader, 21 Zoll "Oxigin" Zubehörfelgen, PDC, 5/2014-11/2016 Nissan Leaf Tekna, Model 3 2 Stück reserviert, seit Nov.16 Hyundai Ioniq sehr begeistert!
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Re: elektromobilität in presse und internet (nicht tesla)

von 70D2015 » 12. Mai 2017, 12:53

Warum die Zukunft nicht in den Elektroautos liegt
http://cicero.de/kapital/automobilindustrie-warum-die-Zukunft-nicht-in-den-Elektroautos-liegt?utm_source=201705-1&utm_campaign=oldtimer+newsletter&utm_medium=email

„werden allein dafür 383 Prozent des weltweit gewonnenen Lithiums und 43 Prozent allen Nickels benötigt.”

"Kaum beachtet ist bislang auch die Brandgefahr"

„Der Umstieg auf die Elektromobilität kostet gut 100.000 Arbeitsplätze”, fürchtet deren Vorsitzender Martin Prager."

"E-Autos sind nicht klimaneutral"

"Elektroautos sind nicht klimaneutral. Schon gar nicht, wenn ein 2,1 Tonnen schwerer Tesla Modell S "

"zusätzlich 20 neue Gaskraftwerke, oder 27 Millionen Solaranlagen auf Häusern, oder 35.000 Windkraftanlagen an Land"

Sie löse „kein einziges Umweltproblem”.

"Wohlstand macht blind"

"Etwa 50.000 gut bezahlte Arbeitsplätze hängen allein in Baden-Württemberg von der Diesel-Technologie ab."

Kommentare:

"In der Gesamtbilanz sieht das E-Auto nämlich garnicht mehr so gut aus, wie es immer hingestellt wird. In Deutschland um den Faktor 1,6 schlechter als ein Verbrenner, in Österreich trotz sehr viel Wasserkraft immer noch um den Faktor 1,3 und von China mit einem Faktor von 4 - 5 reden wir besser nicht mehr"

"Ich weiß nicht, warum man auf Leute reinfällt, die behaupten sie könnten Physik und Chemie überlisten.
Die einzige Lösung sind in meinen Augen CO2-neutrale Treibstoffe."

"Ich bin Physiker........Ein weiteres Problem ist die Lebensdauer von typischerweise 3 Jahren. Ein neuer Lithium-Auto-Akku kostet etwa 30000 Euros. Da tendiert der Fahrspass gegen null."

".....als ob Herr Bok eine Stellungnahme für unsere rückständige Automobilindustrie und für die "notleitende" Ölindustrie abgegeben hat."

".....thermische Wirkungsgrad ins Kraftwerk verlegt- und jetzt? Jetzt ist Ihr Traum vom besseren Wirkungsgrad geplatzt."

"...... ausgelutschten Batterien, die schon nach 2 Jahren platt sind. Unter diesen Wirkungsgradgesichtspunkten kann man bei Elektromobilität nur von einem Desaster sprechen."

"Fahrzeuge, die mit ihrem Akkusatz 500 km zurücklegen können, sind sehr selten. Bei Maximalnutzung komme ich als auf 500.000 km. Oder schreiben Sie vielleicht von den Akkus, die heute als Starterbatterie in den Autos sind? Fachlich sind Sie jedenfalls mit Ihrer Million von Kilometern auf dem falschen Dampfer (oder Rechenweg)."
 
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