Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

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Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Niev » 21. Mär 2017, 20:19

Bitte jetzt nicht wieder die Diskussion an dieser Stelle starten, wer wann wo wie laden darf.
(Wobei ich der Meinung bin, jeder darf überall, am Besten packt jeder - egal ob großer oder kleiner Akku, langsam oder schnell Lader - ne Ladekarte u/o Nummer ans Auto und fertig. Es geht am einfachsten miteinander und nicht mir "der und der darf oder darf nicht laden")
Danke für das Bild, ich habe in der Tat noch nie einen Plugin an einer Ladestation selbst in natura gesehen
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von tubist88 » 21. Mär 2017, 20:36

Naheris hat geschrieben:Der PHEV lädt an Typ-2 an dieser Säule. Was anderes kann dieser PHEV nämlich nicht. Mercedes bietet keine DC-Ladung an, in keinem Fahrzeug. Wenn, dann belegt der Tesla hier den DC-Anschluss. Wo da aber ein Problem sein soll erschließt sich mir nicht.

Abgesehen davon ist es immer sehr amüsant in diesen Diskussionen.
1) PHEVs sind Mist, weil die Laden ja nie.
2) WENN Sie laden sind sie auch Mist, weil sie die Infrastruktur belegen. Und das bräuchten Sie nicht, weil sie ja ohne Strom weiter kommen.
3) Wenn die PHEVs dann deshalb nicht mehr laden: siehe #1.

Meine Frage an der Stelle:
Soll ein PHEV nicht laden und daher mit Benzin/Diesel fahren, auf die Vermutung hin, dass vielleicht möglicherweise eine BEV während des Ladens kommt, der die Ladesäule dringender braucht?


Bin ganz Deiner Meinung. Ein Problem ist da auch nicht, eher ein freudiger Anlass. Denn jeder Kilometer der nicht mit Benzin gefahren wird ist gut.
Eigentlich gut, daß er kein DC hat, damit kann er keinen Schnellader blockieren.
http://www.mmbike.de
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von harlem24 » 21. Mär 2017, 22:28

@Naheris

Grundsätzlich ist jeder Kilometer, den ein Plugin elektrisch fährt zu begrüßen.
Dumm ist nur, wenn durch ein solches Fahrzeug, wahrscheinlich über Stunden, eine der seltenen Schnellladesäulen blockiert wird. Ich weiß jetzt nicht, wo die Säule liegt und was es für Alternativen gibt, aber es gibt halt genügend BEV, z.B. Das meistverkaufte in Deutschland, die auf den AC Anschluss angewiesen sind. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn man an so eine Säule kommt und dann, wahrscheinlich mangels Alternativen entweder liegen bleibt, oder nur noch im Schleichgang weiter kommt.
Meiner Ansicht nach hat ein Schnarchlader und das sind nun mal die meisten PHEV, nichts an einem Schnelllader zu suchen.
Wenn es eine AC Dose irgendwo in der Stadt wäre, kein Problem, aber bitte nicht am Schnelllader. Betrifft genauso Smarts mit 3,7kW Lader oder andere nicht schnellladefähige BEV. Außer es ist halt Not am Mann und man käme sonst nicht weg.
Dies besteht aber bei einem PHEV nicht, es kann immer die nächste Normalladesäule erreicht werden.
Das Problem wird sich erst lösen, wenn es ausreichend Säulen gibt, bis dahin denke ich aber dass man Rücksicht nehmen sollte.
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von tubist88 » 21. Mär 2017, 22:48

harlem24 hat geschrieben:@Naheris

Grundsätzlich ist jeder Kilometer, den ein Plugin elektrisch fährt zu begrüßen.
Dumm ist nur, wenn durch ein solches Fahrzeug, wahrscheinlich über Stunden, eine der seltenen Schnellladesäulen blockiert wird. Ich weiß jetzt nicht, wo die Säule liegt und was es für Alternativen gibt, aber es gibt halt genügend BEV, z.B. Das meistverkaufte in Deutschland, die auf den AC Anschluss angewiesen sind. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn man an so eine Säule kommt und dann, wahrscheinlich mangels Alternativen entweder liegen bleibt, oder nur noch im Schleichgang weiter kommt.
Meiner Ansicht nach hat ein Schnarchlader und das sind nun mal die meisten PHEV, nichts an einem Schnelllader zu suchen.
Wenn es eine AC Dose irgendwo in der Stadt wäre, kein Problem, aber bitte nicht am Schnelllader. Betrifft genauso Smarts mit 3,7kW Lader oder andere nicht schnellladefähige BEV. Außer es ist halt Not am Mann und man käme sonst nicht weg.
Dies besteht aber bei einem PHEV nicht, es kann immer die nächste Normalladesäule erreicht werden.
Das Problem wird sich erst lösen, wenn es ausreichend Säulen gibt, bis dahin denke ich aber dass man Rücksicht nehmen sollte.


Es ist echt furchtbar wie hier alles was nicht Tesla ist schlecht geredet und wie immer das Schlechteste vermutet und hineininterpretiert wird ohne was zu wissen. Da muss man sich über das immer schlechter werdende Image der Teslafahrer echt nicht wundern. Gut, daß wir unseren Ampera noch haben, ich fürchte ich wechsle bald zurück, wenn das so weiter geht.

Die Säule ist in Mellrichstadt, in der Stadt, am Gebäude des regionalen Energieversorgers. Wenn jemand mit AC in Not ist, bekommt im Betriebshof sicher Hilfe und CEE. Der Mann war sicher in Not und hätte sonst CO2 und andere unangenehme Sachen ausstoßen müssen. Er hat auch nicht geparkt, als ich von einem kurzen Spaziergang zurückkam war er weg. Ich hätte das auch mit dem Ampera gemacht und der Benz lädt wohl mit 7,4 kW, ist das jetzt auch schon "schnarchladen"?
11 wäre dann ok oder wie? Ich hoffe nur, daß der Mercedesfahrer hier nicht mitliest.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von harlem24 » 21. Mär 2017, 22:59

Es ist schön, dass der Wagen schnell weggefahren ist.
Und nein, es wird nicht alle schlecht gemacht, was nicht Tesla ist.
Es geht mir nur darum, das Bewusstsein zu wecken, dass man ob nun im Tesla oder im PHEV, die nunmal keine bis kaum Reichweitensorgen haben, nicht alleine ist. Es gibt halt aktuell überwiegend BEV, die im Winter vielleicht gerade mal 120 km, wenn überhaupt mit einer Ladung kommen und auf jeden Fall auf eine Ladesäule angewiesen sind. Besonders bei Schnellladesäulen finde ich, dass es wichtig ist, diese nicht unnötig lang zu blockieren. Meiner Meinung nach sollte man, wenn möglich nicht länger als eine Stunde an einer Schnellladesäule stehen, es sei denn es ist unbedingt notwendig. Denn in dieser Zeit hat man, zumindest mit Tesla und den anderen BEV ausreichend geladen, um die nächste Säule auf seinem Weg zu erreichen.
Und ja, ein Fahrzeug, dass 7,4kW Maximale Ladeleistung hat ist imho ein Schnarchlader und sollte eine Schnellladesäule nur im absoluten Notfall benutzen.
Wenn ich jetzt gehässig wäre, würde ich behaupten, dass so ein Notfall bei einem PHEV nicht vorkommen kann. Ich bin aber nicht gehässig...;)
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von tornado7 » 22. Mär 2017, 08:58

Wie so oft: Ein ZEITtarif löst das Problem.

Zoe-Fahrer suchen sich eine 22 / 43kW Säule und bezahlen 10 / 20 Cent pro Minute, also rund 28 Cent pro geladene kWh.

Schnarchlader-Fahrer suchen sich einen 3.7 kW Anschluss (der zum Errichten 50x weniger kostet) und bezahlen dort 2 Cent pro Minute (oder alternativ 1 EUR pro angebrochene halbe Stunde), was zum gleichen kWh Tarif führt.

Wenn sich jetzt der Schnarchlader an der Schnelladestation einen kWh-Preis von 3.25 EUR antun will, also mehr als 10x so teuer wie zu Hause, bittesehr.

Das schöne an der Sache: In Norwegen gibt es bereits HUNDERTE dieser langsamen Anschlüsse alleine in der Innenstadt von Oslo. Das überrascht nicht, schreibt man damit ja schon nach wenigen Jahren schwarze Zahlen. Dazu kommt der Imagegewinn für den Betreiber, die Erschliessung neuer Kunden, weniger Kosten (BEV-only-Parkhaus mit sauberen Wänden und ohne Lüftungskosten?), und und und... Aber an diesen Punkt kommt ein Land aber halt nur hin, wenn es wirklich will.

Und: Sind sie erst mal in entsprechender Zahl vorhanden, sind alle Autos mit Stecker herzlich eingeladen, daran zu laden, also auch die Zoe oder der Tesla, welche bei 4-8h parkzeit ohnehin nicht schnelladen wollen. Wer bezahlt, der darf laden.
"The electric light did not come from continous improvement of candles." (Oren Harari)

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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von MichaH » 25. Mär 2017, 10:17

Das habe ich im Facebook gefunden. Dieser Herr Anton T. hat diesen Text zu einem Kommentar eines P100D Probefahrers geschrieben, hat mir sehr gut gefallen. Darum hier eine Kopie des Textes :"Elektromobilität ist in Deutschland erst erwünscht sobald absehbar ist, dass sich damit richtig Cash ziehen lässt. Die innovative deutsche Wertarbeit ist stehen geblieben. Man hat sich zu lange in der Komfortzone "Made in Germany" ausgeruht. Daimler, BMW und Porsche haben ihre E-Karren für 2019 und 2020 mit den Leistungsmerkmalen angekündigt, die Tesla heute schon liefern kann. Konterargument von Mercedes gegen den Konkurrenten Tesla, "wir liefern zu dem Datum das wir angekündigt haben". Verschleiert man mit so einem lahmarschigen Argument die Tatsache, dass man den Markt verpennt hat und 2019 auch nur das liefern kann was man sich von Tesla abgeschaut hat?

Wo ist der deutsche Neugeist hier der es wagt ganz neue Wege zu gehen und mit innovativen Technologien Standards setzt?
Die Standards hat Tesla gesetzt, und die sind auch nicht mehr einzuholen. BMW kündigt für 2020 an nur noch Hybridfahrzeuge zu produzieren und reine Benziner und Dieselschleudern aus dem Sortiment zu nehmen. Könnt ihr nicht mehr? Ist das alles? BMW ist auf der ganzen Welt bekannt aber man redet von Tesla. Qualitätsstandards sind gut und recht aber man muss auch mal komplett neue Wege gehen und es in Kauf nehmen die Idee vor die Qualität zu setzen. Nicht immer auf das vertrauen was man schon kann, sondern auch mal was wagen, Fehler machen und besser werden.
Tesla wird in 4 Jahren diese neuen Wege schon gegangen sein und den Markt weiter dominieren mit Innovation und Qualität. BMW, Porsche und Co. werden dann mit ihren E-Karren veraltet sein und von Hybrid will dann auch keiner mehr was wissen.
Abgesehen davon hätten die deutschen Automobilhersteller alle Möglichkeiten und Gagen um Innovation und Qualität zu liefern und sich wieder an die Pole Position zu fahren. Das geht aber nicht indem man versucht dreckige Dieselschleudern zu verkaufen indem man die Steuergeräte manipuliert. Wer kauft denn ein Auto bitteschön wo man alle 7000 km AdBlue Harnstoff nachschütten muss, damit die Karre anspringt? Wer denkt sich solchen Schwachsinn aus? Wer kauft sowas für teures Geld und zahlt dann auch noch mehr Steuern dafür? Ich schweife ab...
Die Umwelt braucht Neudenker und neue Technologien. Innovative Köpfe die bereit sind was zu wagen. Leute die was machen ohne groß über die Risiken und wenn und Abers nachdenken. Sicherheit ist der Tod des Fortschritts. Also BMW Deutschland, Porsche und Daimler AG schmeißt den Hybrid Schrott weg und baut richtige Elektroautos die was können. Oder holt den Stoff aus der Schublade, wo Elektroautos alt aussehen dagegen. Was weiß ich, Magnetfeldmotor, Thorium Drive oder was es da sonst noch so für Konzepte gibt. Ihr könnt doch mehr als nur Hybridfahrzeuge bauen oder Elektroautos die erst 2019 auf den Markt kommen aber dann nur das leisten können was Tesla heute schon kann. Das könnt ihr doch besser!"
tesla model S 75D, Auslieferung 15.12.2016
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Naheris » 9. Apr 2017, 07:06

Ich habe für Euch drei neue Datenpunkte zum Passat GTE:

3,21 l/100km Verbrauch auf 1647 km mit einer Tankfüllung von 52,78 Litern bei 71km/h Durchschnittsgeschwindigkeit - mit Winterreifen. Ich bin extra diesmal etwas effizienter gefahren, habe das aber nicht immer durchhalten können. Sehr viel besser werde ich es aber wohl nicht mehr hinkriegen (ggf. nehmen die Sommerreifen noch ein bisschen runter).

Bei den jetzigen Temperaturen kommt auf mehr E-Kilometer als NEFZ, wenn man defensiv fährt. Gefahren: 37km elektrisch, Restreichweite 16km (zusammen also 53 von 50...). Durchschnitt 64 km/h. Keine Heizung. Winterreifen.

Neuer Gesamtemissionswerte: 4,2 l/100km, 100g/km CO2 aus Benzin zzgl. 28g/km CO2 aus dem Stromsee. Scheinbar misst CarNet recht korrekt, und den gesamten Stromverbrauch inkl. Vorheizen, aber abzüglich der durch den Verbrenner erzeugten Stroms.

Detaillierte Verbrauchswerte gibt es bei einem Klick auf den Link in meiner Signatur (Spritmonitor.de).
E-Fahrzeuge: Ladeleistungen, Reichweiten und andere Infos (Link nach Außerhalb).
Fahrzeug: Passat GTE.Bild
I paced (#22).
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von OS Electric Drive » 9. Apr 2017, 10:46

Wenn DU den Stromsee mit berücksichtigst musst Du auch die Herstellung des Benzin mit berücksichtigen. Da kommen dann so ca. 3,5kg/l raus, also 147g/km Benzin 28g Strom in Summe 175g entspricht einem Diesel mit 4,7l !
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von fränki1 » 9. Apr 2017, 11:22

OS Electric Drive hat geschrieben:Wenn DU den Stromsee mit berücksichtigst musst Du auch die Herstellung des Benzin mit berücksichtigen. Da kommen dann so ca. 3,5kg/l raus, also 147g/km Benzin 28g Strom in Summe 175g entspricht einem Diesel mit 4,7l !

Also 1,2 Kg CO2 pro Liter Benzin. Woher hast du denn diesen Wert ?
 
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