Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von fränki1 » 7. Jan 2018, 22:07

Im Prinzip schon, allerdings ist der Rex von BMW in meinen Auren recht halbherzig gemacht. Ein vergewaltigter Rollermotor, eher eine Notlösung.
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Cupra » 7. Jan 2018, 22:18

Ich find meinen Ampera nach wie vor genial. Und obwohl der Tesla da ist inzwischen wird der Ampera wohl noch gut 6 Monate lang mein primäres Fahrzeug sein, da er auch vom Stromverbrauch her besser als das MS ist. Und auch sonst ist es ein sehr gutes Auto. Ich konnte 95% aller Fahrten anstatt mit Benzin mit Strom machen. Nur die langen Fahrten nach D, NL und A haben mit immer wieder den Schnitt versaut. Meine Frau fährt im Grunde das ganze Jahr über mit Strom (es reicht sogar im Winter) und nur sehr selten mit Benzin. Verbrauch bei 15tkm waren keine 60l im letzten Jahr... Dazu ist das Teil bezahlbar und funktioniert. Warum immer dagegen gewettert wird werde ich wohl erst verstehen wenn die ersten Teslas mit der Reichweite eines 90D für 30.000€ zu kaufen sind :roll: Aber bis dahin machen richtig eingesetzte Hybriden durchaus Sinn. Für alle die jetzt schon viel elektrisch fahren wollen aber es einfach nicht zahlen können.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von olbea » 7. Jan 2018, 22:31

Der REX in i3 ist ein Witz. Als ich mir den angesehen hatte, ja den wollte ich kaufen, dachte ich ich höre nicht recht.
Ca 100 km elektrisch und auch ca 100 km mit Benzin. Aber er hat eine 10 Liter Tank.
D.h. nach 100 km laden oder nach 200 km laden und tanken.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Eberhard » 7. Jan 2018, 22:44

Einen interessanten Ansatz hat Nissan mit einem eNV200 im Test. Eine mit Bioethanol gespeiste 5kW Brennstoffzelle agiert als RangeExtender. Der kann auch in den Fahrpausen durchlaufen und die Batterie nachladen.
Bei > 50% Wirkungsgrad keine dumme Idee.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von olbea » 7. Jan 2018, 22:56

Das sind aber immer noch Welten von dem Wirkungsgrad eines Akkus entfernt.
Ob es preislich wirklich günstiger ist als einfach einen großen Akku zu verbauen kann ich nicht beurteilen, vermute aber, dass es preislich nicht weit auseinander liegt.
Hybride sind nicht Teil der Lösung, sie sind Teil des Problems.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von olbea » 7. Jan 2018, 23:10

Den Ampera hatte ich mir mal ausgeliehen. Der hat mich angefixt - und das mit leerem Akku. Und wenn ich den hätte kaufen können wäre es jetzt kein MS. Aber leider konnte ich 2014/15 keinen bekommen und der Kofferraum war doch etwas knapp.
Das ist der einzige Hybrid den ich als gut bezeichnen würde.
Aber es ist wie es ist und ich bin froh drum. Meine Fahrten könnte ich mit keinem der BEV anderer Hersteller bewältigen. Hybrid ist für mich mittlerweile ein Schimpfwort. Besonders wegen der vielen schlechten Autos.
Ein kleiner Benziner (motor) ist eigentlich immer sparsamer als das Hybridpendant. Wenn man den Strom nicht einfach mit 0 € und 0 CO2 ansetzt.
Wer aufs Geld schauen muss nimmt keinen Hybrid, ist in der Anschaffung zu teuer.
Besonders wenn man nicht viel fährt. Auf Langstrecke ist es meiner Meinung nach auch keine Option mehr. Mein Tesla kostet mich in 6 Jahren in der TOC genauso viel wie ein gut ausgestatteter Tiguan. Der hätte 2015 auch 50-60k gekostet und noch etliches an Wartung oben drauf.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Leto » 7. Jan 2018, 23:14

Richtig genutzt wäre das eine Frage von Dogmatismus oder Pragmatismus. Für jemanden der 30km am Tag fährt und zu Hause laden kann wäre ein 225xe wäre ein < 40.000€ Allrad möglicherweise eine Lösung die auch ohne die Umstände der Ladung auf 2 Langstrecken im Jahr trägt.

Also würde ich die P-Hybriden nicht dogmatisch ablehnen. Sie werden oft nicht richtig genutzt, O.K. Aber noch erfordert EV fahren eben erhebliche Einschränkungen oder einen großen Geldbeutel. Erst wenn sich das faktisch ändert (auch M III hat hier noch keiner und in Stückzahl in diesem Jahr in DE sehe ich nicht, Preis muss sich auch erst materialisieren) kann man Hybride verteufeln. Aktuell ist mir jemand der seine 30km am Tag elektrisch pendelt und 2x im Jahr Sprit braucht lieber als jemand der es jeden Tag braucht.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von founder » 7. Jan 2018, 23:20

Eberhard hat geschrieben:Einen interessanten Ansatz hat Nissan mit einem eNV200 im Test. Eine mit Bioethanol gespeiste 5kW Brennstoffzelle agiert als RangeExtender. Der kann auch in den Fahrpausen durchlaufen und die Batterie nachladen.
Bei > 50% Wirkungsgrad keine dumme Idee.


Wo gibt es diese Wunder Brennstoffzelle? EFOY verlangt Tausende EUR für wenige Watt.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von olbea » 7. Jan 2018, 23:26

Was verbraucht der 225xe auf 100km? Was ein passender Benziner?
Was kostet der 225xe mehr als der passende Benziner?
Wer nur 30km am Tag pendelt wird die Differenz nicht rausholen. Und wird auch mehr als nur 2 mal im Jahr mehr als 30 km fahren.
CO2 mäßig glaube ich nicht, dass der 225xe reell besser ist. Schau dir mal den Q7 von Chris King an.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von ELDIAC » 7. Jan 2018, 23:48

olbea hat geschrieben:Das sind aber immer noch Welten von dem Wirkungsgrad eines Akkus entfernt.
Ob es preislich wirklich günstiger ist als einfach einen großen Akku zu verbauen kann ich nicht beurteilen, vermute aber, dass es preislich nicht weit auseinander liegt.
Hybride sind nicht Teil der Lösung, sie sind Teil des Problems.


Ich halte Hybridautos auch für problematisch. Selbst wenn sie, was ich bezweifele, weniger als ein gut gemachter Diesel (für mich das beste Verbrennerkonzept wenn auch politisch unkorrekt) verbrauchen.

Ich weiss, wenn sie neu sind, funktionieren Hybride gut, ich habe einen Passat gefahren und war zunächst beeindruckt.
Wenn man nur bis zum Leasingvertragsende denkt, ist man ev. mit seiner Welt im Reinen.

Wer bitte soll später einmal diese total verbauten Kisten reparieren wenn mal eine Wasserpumpe o.ä. defekt ist? Ein Blick in den Motorraum eines Hybrids lässt einem die Haare zum Himmel stehen wenn man da ans Reparieren denkt. So vollgestopft dass die Motorhaube kaum zugeht. Teure Reparaturen werden aber zu kürzerer Lebensdauer und damit zur Verschwendung von Ressourcen führen.

Der Hybrid verbindet für mich in idealer Weise die Nachteile des Verbrenners mit denen eines E-Mobils.
Komplexe Systeme sind langfristig immer teurer als einfache, technisch elegante Lösungen.
Von der Langlebigkeit ist das E-Mobil weit überlegen. Akkus werden zu 95% recycelbar sein, die Motoren können leicht 1000tkm ab.

Gruß
Peter
Models S 75. Jetzt wieder die leiseste Art Tesla zu fahren, DU nach 19500km getauscht!
 
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