Tesla Roadster Unfallwagen

Allgemeine Informationen zum Roadster...

Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Bernd » 24. Mai 2013, 13:41

akira hat geschrieben:Jetzt drehen sich meine Gedanken um den zweiten Tesla und seine neue Batterie.
wie Eberhard schon sagte soll die neue Batterie an die 1000 km Reichweite haben.
Der Tesla ist am besten geeignet für die 1000 km Batterie.
Ebenfalls will ich auch einen zusätzlichen Lader von Brusa einbauen.
Aber dafür mach ich wohl einen neuen Thread auf.
Bin für eure fachmännische Unterstützung sehr dankbar.


Hallo,

welche Batterie / Zellen wollt ihr dafür verwenden?

Ich komme rechnerisch nur auf ca. 40% Mehrleistung wenn anstatt 2.400 mAh Zellen 3.400 mAh Zellen verbaut werden => 560 km Reichweite.

Viele Grüße

Bernd
 
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von akira » 26. Mai 2013, 07:35

hallo

Endlich bin ich tesla roadster gefahren.Was soll man sagen einfach geil.
Hab mal den Opel speedster gehabt aber tesla ist so viel besser.Unser Dorf hier ist auch
voll begeistert muß die ganze Zeit laden und alle probefahren.Hab noch probs mit ABS und
Bremsenergie-Rückgewinung das muß wohl Tesla machen.
@Bernd Zum Akku-projekt: Durch die hohe Kapazität hoffe ich das die Belastung der einzelnen Zellen
kleiner ist, und ich dadurch den Kühl-Heizkreislauf vereinfachen und verkleinern kann.Dadurch
hab ich mehr Platz und spare viel Gewicht so das ich dann 8900 Zellen reinkrig. Sollen
natürlich die panas mit 3400mAh sein.Falls ich was falsch durchdacht hab bitte um Aufklärung.
Ich dachte die Zellen im Roadster hätten 2250 mAh oder ?
 
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von akira » 26. Mai 2013, 08:04

hier aktuelle Bilder
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Beatbuzzer » 26. Mai 2013, 08:53

akira hat geschrieben:Ich dachte die Zellen im Roadster hätten 2250 mAh oder ?


Eine banale Rechnung:
55000 Wh : 6831 Zellen = 8,05 Wh
8,05 Wh : 3,6 Volt = ~2,24 Ah

Wenns auch nicht der genaueste Weg ist. Er tendiert zu 2250 mAh.

umgekehrt:
3,4 Ah x 3,6 Volt = 12,24 Wh
12,24 Wh x 6831 = 83611 Wh

Damit hättest du schon fast einen Model S Akku ;)

Zum Rest:
Alleine durch das austauschen der Zellen gegen welche mit höherer Kapazität senkt sich die Belastung (C-Rate) der einzelnen Zelle nicht. Da aber eine Zelle mit höherer Kapazität i.d.R. einen geringeren Innenwiderstand hat, sind die Verluste bei gleicher C-Rate niedriger. Das führt zu einer höheren entnehmbaren Energiemenge und zu einer geringeren Erwärmung.
Vorsicht ist aber beim Laden geboten. Wenn man Interesse daran hat, die jetzt größere Kapazität wieder in der gleichen Zeit zu laden, muss ein höherer Strom fließen, welcher wieder zu der gleichen (oder eher höheren) Erwärmung wie vorher führt. Eine Abspeckung des Kühlkreises kann hier also gefährlich werden.
Wichtig ist auch nicht nur die Leistung der Kühlung, sondern die Gleichmäßigkeit über alle Akkus. Denn wenn es beim Laden oder Entladen zu größeren Temperaturunterschieden in dem Akkupack kommt, driften die Zellen auseinander und der Balancer kriegt viel (evtl. zuviel) zu tun.
...electric - what else ?
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Eberhard » 26. Mai 2013, 09:13

die Ladeleistung des Roadster ist auf 70A bei 240V ausgelegt. Höhere Ladeleistung wäre möglich, ist aber mehr ein Problem der Kühlung des PEM.
Die Kühlung der Zellen hängt von der Temperaturtoleranz der neuen Zellen ab. Wenn diese nur 10' höher liegt als bei den jetzigen, könnte man auf die ganze aktive Kühlung verzichten und passive umsteigen. Temperaturspitzen könnte man über PCM abfangen.
Ansonsten hilft nur drastische Einschränkung der Leistung.
Neue Akkus haben ca. 160Ah das sind etwa 2300mAh.
bei 8910 zellen a 3400mA ergeben sich über 300Ah. Das ergibt eine ansehnliche Leistungsreserve.

lg

Eberhard
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Thorsten » 26. Mai 2013, 09:13

akira, würdest Du nach den Erfahrungen mit dem schwarzen Roadster sagen, dass man einen Roadster-Unfallwagen, bei dem zumindest der Akku noch funktioniert, mit vertretbarem Aufwand reparieren kann? Oder ist das nur bei hoher Eigenleistung wirtschaftlich sinnvoll?

Ich denke, vor einem Unfall hat fast jeder Roadster-Fahrer Angst, da man einen Neuwagen als Ersatz nicht mehr kaufen kann. D.h. wenn ein Roadster nach einem größeren Unfall fast immer ein wirtschaftlicher Totalschaden wäre, bleibt nur noch der Gebrauchtwagenmarkt und die Roadster-Population schrumpft allmählich.

Grüße
Thorsten
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von akira » 26. Mai 2013, 10:13

Im Ganzen war die Reparatur nicht so teuer. Bei Rahmenschaden kann man neue Alu Profile nehmen die rankleben und zusätzlich anschweißen.
Gfk Teile kann man mit Harz und den Fasermattem reparieren.Airbags,Frontscheibe und viele andere Teile passen auch vom Lotus oder Opel.
Manche Teile sind bei Tesla auch sau teuer aber die liefern schnell und haben die auch auf Lager.
Auf Ebaymotors gibts oft unfallteslas letztens sogar für 19000 Dollar. Solange Motor Batterie und pem in Ordnung sind kann man bedenkenlos alles kaufen.
Nur keinen kaufen der einen Übeschlag hatte aber solche sind wohl selten.Allgemain ist der tesla ja wie ein gokart aufgebaut deswegen leicht zu reparieren.
Es hat so lange bei mir gedauert weil halt das erste mal,beim zweiten wird es besser und schneller laufen.
Falls jeman mal einen Reparieren will ich kann gerne helfen.
Zum neuen Akku: ich denke die Akkuzellen die wir im Tesla haben sind von Panasonic vor mehr als 10 Jahren auf den Markt gekommen.Damals in der Entwicklung des Teslas war es halt das beste was es gab.
Die heutigen Zellen von Pana sind doch viel besser in allen Belangen. Haben mehr mAh und verkraften doch alles Besser ,lassen sich mit höheren Strom Entladen und erhitzen sich auch nicht so schnell.
Ich denke das sie auch Zyklenfester sind.Und mit meinen geplanten Akku sind dann Laufleistungen von 800000 möglich bevor die ersten Kapazitätverluste eintretten. Man kann sogar sagen es ist dann
möglich 1 Million km mit einen Akku zu schaffen.
Ich gehe mal eben den Tesla putzen hat noch zu viel Staub aus der Werkstadt
 
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Beatbuzzer » 27. Mai 2013, 06:44

Eberhard hat geschrieben:Die Kühlung der Zellen hängt von der Temperaturtoleranz der neuen Zellen ab. Wenn diese nur 10' höher liegt als bei den jetzigen, könnte man auf die ganze aktive Kühlung verzichten und passive umsteigen. Temperaturspitzen könnte man über PCM abfangen.


Aber der Kühlkreislauf heizt ja bei Bedarf auch. Und das ist doch gerade das interessante, dass das Akkupaket bei jeder Umgebungstemperatur in einem optimalen Bereich gehalten wird. Rein passiv wäre das dann ja nicht mehr möglich.
Also auch wenn neue Zellen 10°C mehr aushalten, ist die Lebensdauer bei 10°C weniger doch immer noch höher und das würde ich bei so einem schicken Umbau ungern vermissen wollen.
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von akira » 27. Mai 2013, 07:29

moin

Hab jetzt 2 Tage den Tesla ausgiebig getestet.Da ich erst heute Klimagas auffühlen werde kann der
Wagen nur den Akku heizen aber nicht kühlen.Wir haben hier so um die 20 Grad und der Akku ist nie richtig warm geworden
obwohl ich wirklich nicht zimperlich mit den wagen umgegangen bin.
Da war der Motor und das PEM schon wesentlich wärmer.Hab mehr das Gefühl das die Heizung der Akkus viel
wichtiger als die Kühlung ist.
Was mir Probleme bereitet ist das Laden kann zu Zeit nur mit 10 Amps laden.Hab 2 von den Mobile
Connectors. An den waren Schweizer Stecker dran.Hab eins auf Schuko umgebaut und bin damit am laden.
Ich kann da auch einen roten CEE Stecker ranmachen ,wird er dann mehr Strom ziehen? Im touchscreen
lassen sich die 10 Amps nicht ändern.Wie mach ich das am besten damit der Tesla schneller lädt?
 
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Saftwerk » 27. Mai 2013, 09:19

Vielleicht ist das auf 10A abgeregelt, weil die Klimaanlage auf Störung ist.
Mit dem Kabel ist maximal 13A möglich - egal welcher Stecker.
Mehr Strom gibts nur mit einem anderen Kabel "UMC" (32A) oder der Wandstation HPC (70A)

Damit der Roadster die höheren Strome akzeptiert, braucht er ein rechteck Steuersignal, das die oben genannten Kabel erzeugen.
(Nicht dass das wieder ein neuer Lade-Thread wird)
- Manche haben sich so eine Elektronik schon selber gebastelt.
- angeblich kann man den Tesla Stecker nicht wieder zusammenbauen
- Kabel niemals löten! Nur Quetschen ist wegen Brandgefahr erlaubt.
- Wenn man eh schon alles umgebaut hat: vielleicht auch noch den Roadster auf Type2 Anschluss umrüsten...
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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