Tesla Roadster Unfallwagen

Allgemeine Informationen zum Roadster...

Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Eberhard » 27. Mai 2013, 09:39

Nein, die Spare-adapterladekabel sind für die Schweiz auf 10A limitiert. Erst das UMC liefert bis zu 50A (Europe 32A).

lg

Eberhard
Roadster 2.5 11/2010-6/2016 nach fast 170.000km abgegeben, Range 254/320km, P85+ 305.726 km Range 365/456km MX #460 am 8.8. storniert, da bei drivetesla 2.0 dabei
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Talkredius » 27. Mai 2013, 18:16

akira hat geschrieben:moin

Hab jetzt 2 Tage den Tesla ausgiebig getestet.Da ich erst heute Klimagas auffühlen werde kann der
Wagen nur den Akku heizen aber nicht kühlen.Wir haben hier so um die 20 Grad und der Akku ist nie richtig warm geworden
obwohl ich wirklich nicht zimperlich mit den wagen umgegangen bin.
Da war der Motor und das PEM schon wesentlich wärmer.Hab mehr das Gefühl das die Heizung der Akkus viel
wichtiger als die Kühlung ist.


Da möchte ich Dir widersprechen, die aktive Kühlung des Akkus (+ BMS + Überwachung) ist das aller wichtigste, sowohl aus Gründen der Sicherheit als auch aus Gründen der Lebensdauer, darauf würde ich unter keinen Umständen verzichten, niemals. insbesondere in Hinblick auf Dein Selbstbauprojekt.

Ein "kühler" Akku hat eine hohe Wärmekapazität, bis der sich erwärmt, dauert aber dann kann die Wärme bei fehlender Kühlung nicht mehr abgeführt werden und es besteht die Gefahr das der Akku abraucht, das BMS von Tesla wird das verhindern, aber der Lebensdauer tut das nicht gut.

Je leerer die Batterie wird, desto niedriger die Zellenspannung => bei gleicher Leistungsabgabe steigt der Strom an => die Erwärmung des Akkus steigt quadratisch zum Strom

Im Winter bewirkt eine Temperatur bis -20C° nur, dass Du nicht rekuperieren kannst und dass die max. Leistungsentnahme geringer ist, bei -10C° z.B. nur max 100 kW statt 200 kW.
Das ist alles.
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von akira » 3. Jun 2013, 10:31

Schön wieder zu Hause zu sein nach den 2 Wochen Schrauberei.

Tesla beim Transport
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18650 != 18650

von Saftwerk » 22. Jun 2013, 10:15

Hier ein Post aus dem TM-Forum:

4. How do Tesla's 18650 lithium ion cells differ from the off-the-shelf versions?
JB Straubel hat geschrieben:Tesla is using the 18650 "form factor" but the chemistry and several of the components are designed by Tesla and nobody else has anything as advanced. A regular laptop battery placed into the Model S would short/burn up/fail immediately.

Das nur so als Überlegung, wenn man eigene Akkus verbauen möchte... :idea:
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Beatbuzzer » 22. Jun 2013, 12:49

Dieser Satz "Der Tesla fährt mit Laptop-Akkus" fällt auch an jeder Ecke und ist letztenendes leicht falsch zu verstehen, bzw. schon falsch formuliert.
Nur weil die 18650-Bauform da auch verwendet wird, muss da noch lange nichts gleich sein. Ein Ü-Ei sieht ja auch immer gleich aus, hat aber die unterschiedlichsten Inhalte...mal so als schlechter Vergleich :)

Letztenendes muss man da ein wenig rechnen und sollte schon mal was von Balancer-Technik und C-Raten gehört haben. So fit ist aber bestimmt jeder, der dazu in der Lage ist, an so einem Auto derartig umfangreiche Arbeiten auszuführen.

Beispiel:
Wenn der Motor max 215 kW abgibt und man für alles mal 90% Wirkungsgrad annimmt, wird der Akku mit max. grob 240 kW belastet.
Bei einer Kapazität von 55 kWh sind das etwa 4,4 C.

Beim Notebook viel einfacher errechnet: Wenn der Akku minimal 2 Std. hält, werden die Zellen mit 0,5 C belastet.

Für Zellen des Notebook-Akkus könnte und wird der Hersteller sicherlich keine mit 4,5 C Belastbarkeit verwenden, wozu auch? Setzt man diese schwächeren jetzt in den Tesla, gibts natürlich ein Problem.
...electric - what else ?
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von ManuaX » 1. Aug 2013, 06:15

aber nur sehr kurz zeitig länger als ne bescheunigungsorie liegen so viele kW nicht an auser villeicht den Großglockner mit 200 sachen hochfahrn dan kans mal minuten lang > 125 kW sein ^,^

wenn man mit 4,5 C laden könnte währe es auch prima (träum)

Mfg ManuaX
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von JeanSho » 1. Aug 2013, 07:17

ManuaX hat geschrieben:aber nur sehr kurz zeitig länger als ne bescheunigungsorie liegen so viele kW nicht an auser villeicht den Großglockner mit 200 sachen hochfahrn dan kans mal minuten lang > 125 kW sein ^,^

wenn man mit 4,5 C laden könnte währe es auch prima (träum)

Mfg ManuaX


Ein Bekannter von mir fährt ein Elektro Rennboot-ein Modellboot natürlich. Das wird mit 4-5 C geladen. Geht also. Allerdings dürften die nicht so lange halten, wie wir uns das in den Autos vorstellen.
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von Beatbuzzer » 1. Aug 2013, 07:29

JeanSho hat geschrieben:Ein Bekannter von mir fährt ein Elektro Rennboot-ein Modellboot natürlich. Das wird mit 4-5 C geladen. Geht also. Allerdings dürften die nicht so lange halten, wie wir uns das in den Autos vorstellen.


Das geht mittlerweile mit Lithium-Polymer Akkus. Diese sind aber im Modellbaubereich nach 2-3 Jahren und wenigen hundert Vollzyklen platt. Die Polymer-Technik ist auch bei sanfter Behandlung nicht so langlebig, wie die Ionen-Technik. Dafür sind die Akkus leistungsfähiger.

Das Mittel der Wahl sind da dann LiFePo4-Akkus. Da geht Schnelladung mit bis zu 10C und auch über 1000 Voll-Zyklen. Bei mäßiger Belastung (man lädt ja auch nicht immer volle Pulle) sind >10 Jahre Lebensdauer und bei 70-80%-Entladungen mehrere 1000 Zyklen kein Ding. Thunder-Sky macht da tolle Dinger für den Mobil-Bereich.
Ist aber wegen niedrigerer Zellenspannung nicht so leicht 1:1 austauschbar. Mindestens der Balancer muss angepasst werden.
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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von marco2228 » 18. Aug 2013, 15:49

Das Akkuthema finde ich super interessant…

Leider kann man aber die Thunder Sky, Calb & Co. getrost Akkus vergessen.
1. wie schon von meinem Vorredner gesagt, könnte man das BMS aufgrund der unterschiedlichen Zellspannungen nicht weiter verwenden und
2. haben gerade mal eine Energiedichte von ca. 95 Wh/kg

Im Roadster sind die Panasonic 18650E Zellen verbaut, bzw. Zellen, die diesem Typ sehr, sehr ähnlich sind und haben eine Energiedichte von 158 Wh/kg, wobei man aber das Gewicht beachten muss, welches dazukommt, wenn man die Zellen in ein brauchbares Akkupack verschalten will.

Die 18650B sind mit 255 Wh/kg momentan natürlich unschlagbar, vertragen aber die Leistung nicht wirklich (bei 69P ca. 450A)

Die einzige Alternative, die mir noch einfällt, wären die EIG 20 Ah Zellen, die z.B. auch Daimler im SLS verwendet. Dort passt das Spannungsniveau einigermaßen zum BMS, die Zellen haben eine ähnliche Energiedichte wie die Standard Roadster Zelle, können aber höher belastet werden aber lässt sich nur mit viel Aufwand vernünftig und haltbar zu nem Akkupack verschalten. In Frage kommen würde dabei ein 99S7P Pack. Das könnte 1400 A liefern, würde 310kg wiegen und hätte 51 kWh.

Wenn man natürlich das Gewicht reduzieren will und die Reichweite egal ist, kann man auch zu den A123 20Ah Tütenzellen greifen. 110s2p würden 110 kg wiegen und könnten 225kW liefern, sind aber genau so schlecht ins Pack zu bekommen wie die EIG Zellen. Diese Zellen habe ich bei meinem Elektrokarren (siehe Signatur) verwendet und kann sagen, die Dinger haben wirklich Druck ohne Ende.

Aber meine private, politische Meinung: bei den Panasonic 18650E bleiben, das macht am wenigsten Schwierigkeiten...
Roadster Signature 100, Root Model S incl. Herbeirufen via Schlüssel :)

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Re: Tesla Roadster Unfallwagen

von nils » 3. Sep 2013, 05:26

Oder aber die NCR18650PD, die haben immerhin 2,9Ah und vertragen 10A, da hätte man also noch 90A Reserve. Angesichts von Endkundenpreisen (Einzelabnahme bei deutschem Händler) um 6,50 brutto schätze ich mal dass es die bei ausreichender Abnahmemenge auch deutlich günstiger gibt. Ich denke ein Netto-Preis für die Zellen von etwa 25k€ sollte möglich sein, bei einer Abnahmemenge von 7000 Zellen dürfte das auch schon direkt beim Hersteller gehen.

Auch nicht schlecht sind die APR18650M1 von A123, damit könnte man bei halber Kapazität über 670kW aus dem Akku saugen :lol: aber geht ja wie gesagt dank der Spannungslage nicht.

Weiß eigentlich jemand ob im Tesla ungeschützte Zellen oder solche mit einer Schutzplatine verbaut sind? Sehr komisch finde ich diesbezüglich das was auf Wikipedia steht:
Jede Zelle hat zwei Sicherungen, eine an der Anode sowie eine an der Kathode.

...erscheint mir nicht gerade praktikabel, 13662 10A-Sicherungen

Eine ganz andere Möglichkeit: Nach meinem Kenntnisstand lassen sich die Konions von Sony ohne Balancer laden (balancieren sich selbst aus), da könnte man dann die Verwendung der Balancer auch getrost sein lassen, hätte weniger Verkabelungsaufwand und vielleicht noch etwas mehr Platz. Nur ist da dann die Frage, wie man das dem VMS verklickern soll..
lg
nils
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