Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

Das Herzstück des Roadsters - die Batterie...

Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von Toaster » 30. Apr 2016, 13:44

hallo experten,

wir roadster-fahrer wissen, dass wir bei pannen unterwegs den stromer nicht abschleppen dürfen wg. möglicher irreperabler schäden, die in der PEM eintreten könnten. warum das für jeden pannengrund (und abschleppen in "N"-stellung) gelten soll, leuchtet mir eigentlich bis heute nicht ein, aber egal...

was ist aber bei reiner fehleinschätzung des rückweges, d.h. entleerung des akkus bevor der wagen wieder daheim steht? falls das display etwa spontan "unknown range" als restreichweite anzeigt, müsste doch ein ziehen des wagens in "D"-stellung den akku durch rekuperation eigentlich beliebig lange und weit wieder aufladen. wäre ja auf dem gipfel einer bergstrecke nicht anders. wenn der akku auf 1000 m höhe zufällig leer wäre, würde man ihn doch auch mit reku ins tal bremsen und nicht den pannendienst kommen lassen.
gibst ein handicap, außer, dass der ziehende wagen sich ganz schön anstrengen müsste? was meint ihr?

dank voraus!

holger
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von Franko30 » 30. Apr 2016, 14:17

Gute Frage - bin gespannt auf die Antworten derer die die Technik des Roadsters besser kennen (als ich).

Cheers Frank
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von S-Men » 30. Apr 2016, 15:04

Schaut mal hier viewtopic.php?p=248022#p248022 rein...

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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von Yellow » 30. Apr 2016, 15:13

Das ist kein Roadster in dem Video!
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von JeanSho » 30. Apr 2016, 15:19

Es wurde schon einmal geschrieben, dass die Kräfte an der Abschlepptöse zu hoch wären. Ist irgendwo hier im Forum. Finde das aber mit meinem Handy nicht. Ich glaube, es sind so um 300 Kilopond Zugkraft, wenn man so mit 60 km/h zieht und bis 35 kW rekuperieren will
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von reniswiss » 30. Apr 2016, 16:59

Das würde ja auch heissen, dass man einen Roadster keine Steigungen hinaufziehen kann. Was macht man also, wenn aus einer Senkung (gibts z.B. in Frankreich sehr ausgeprägt) abgeschleppt werden muss?
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von egn » 30. Apr 2016, 18:06

Abschleppwagen? :roll:
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von reniswiss » 30. Apr 2016, 18:43

Das wäre ja ein Riesenschwachsinn, wenn die Abschleppöse normale Steigungen nicht überlebt.
Wenn während dem Abschleppen eine Steigung kommt denkt auch kein Mensch daran, jetzt einen Abschleppwagen zu holen.
Da wird raufgezogen und fertig. Bei sowas sind ja immer auch grosse Sicherheitsfaktoren drin.
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von Mathie » 30. Apr 2016, 19:23

JeanSho hat geschrieben:Es wurde schon einmal geschrieben, dass die Kräfte an der Abschlepptöse zu hoch wären. Ist irgendwo hier im Forum. Finde das aber mit meinem Handy nicht. Ich glaube, es sind so um 300 Kilopond Zugkraft, wenn man so mit 60 km/h zieht und bis 35 kW rekuperieren will


3kN sollen ein Problem für eine Abschleppöse sein?

Gruß Mathie
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Re: Abschleppen mit Reku bei Tiefentladung doch erlaubt ?

von Toaster » 30. Apr 2016, 20:11

nein, die fette öse sollte nicht das begrenzende element sein, schreibe ich jetzt mal als metaller. (bitte keinen festigkeitsnachweis einfordern. die öse hält!)

spricht also was gegen abschleppen mit reku - oder gar ohne reku in stellung "N" - wenn man die öse mal ausklammert?
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